
Iscucin Abietis St.B Ampullen, 10X1 ml
Iscucin Abietis St.B Ampullen, 10X1 ml
Hersteller: WALA Heilmittel GmbH
PZN: 04428700
Darreichung: Ampullen
Inhalt: 10X1 ml
Bonuspunkte 543
Verfügbarkeit: Auf Lager
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Gebrauchsinformationen zum Iscucin Abietis St.B Ampullen, 10X1 ml
Produktinformation: Iscucin Abietis Stärke B, Flüssige Verdünnung zur Injektion
Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.
Wirkstoff und Zusammensetzung
Der Wirkstoff in Iscucin Abietis Stärke B ist Viscum album (Abietis) e planta tota K. Eine Ampulle enthält Viscum album (Abietis) e planta tota K Dil. Stärke B 1 ml, entsprechend der Homöopathischen Arzneimittelbuch (HAB) Vorschrift Vs. 38.
Anwendungsgebiete
Iscucin Abietis wird gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis angewendet. Dazu gehören die Anregung von Form- und Integrationskräften zur Auflösung und Wiedereingliederung verselbständigter Wachstumsprozesse. Dies umfasst die Anwendung bei Erwachsenen in folgenden Fällen:
Bei bösartigen Geschwulstkrankheiten, auch wenn diese von Störungen der blutbildenden Organe begleitet werden. Bei gutartigen Geschwulstkrankheiten. Bei definierten Präkanzerosen. Zur Rezidivprophylaxe nach Geschwulstoperationen. Bei chronischen grenzüberschreitenden Erkrankungen wie Morbus Crohn oder chronischen Gelenkerkrankungen.
Gegenanzeigen
Iscucin Abietis darf nicht angewendet werden bei bekannter Allergie auf Mistelzubereitungen. Bei akut entzündlichen oder hoch fieberhaften Erkrankungen sollte die Behandlung bis zum Abklingen der Entzündungszeichen unterbrochen werden. Bei chronischen granulomatösen Erkrankungen, floriden Autoimmunerkrankungen und solchen unter immunsuppressiver Therapie. Bei Hyperthyreose mit Tachykardie.
Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise
Bei primären Hirn- und Rückenmarkstumoren oder intracraniellen Metastasen mit Gefahr einer Hirndruckerhöhung sollten die Präparate nur nach strenger Indikationsstellung und unter engmaschiger klinischer Kontrolle verabreicht werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Auswirkungen des Arzneimittels auf die Schwangerschaft, die Entwicklung des ungeborenen Kindes, die Geburt und auf die Entwicklung des Kindes nach der Geburt, vor allem der Entwicklung der Blutbildung und des Immunsystems beim Ungeborenen/Säugling, wurden nicht untersucht. Das mögliche Risiko für den Menschen ist somit nicht bekannt. Bei Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit ist Vorsicht geboten. Fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und Bedienen von Maschinen
Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Zu Interaktionen mit anderen immunmodulierenden Substanzen, wie zum Beispiel Thymusextrakten, liegen keine Untersuchungen vor. Bei zeitnaher Anwendung entsprechender Präparate ist eine vorsichtige Dosierung und Kontrolle geeigneter Immunkennzahlen empfehlenswert.
Dosierung und Art der Anwendung
Die Dosierung erfolgt grundsätzlich individuell nach Anweisung des Arztes. Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Die Anwendungsdauer ist prinzipiell nicht begrenzt und richtet sich nach dem jeweiligen Rezidivrisiko und dem individuellen Befinden bzw. Befund des Patienten. Sie sollte mehrere Jahre betragen, wobei in der Regel Pausen in zunehmender Länge eingelegt werden.
Anwendungsfehler
Auf die vorsichtige Dosissteigerung wird ausdrücklich hingewiesen. Durch eine zu starke Dosissteigerung, insbesondere bei Überspringen eines Verdünnungsgrades in den tiefen Stärken, kann es zu allergieähnlichen Reaktionen kommen, die Notfallmaßnahmen erfordern.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann Iscucin Abietis Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Eine geringe Steigerung der Körpertemperatur und lokale entzündliche Reaktionen an der subcutanen Injektionsstelle treten zu Beginn der Therapie fast regelmäßig auf und sind Zeichen der Reaktionslage des Patienten. Ebenso unbedenklich sind vorübergehende leichte Schwellungen regionaler Lymphknoten.
Bei Fieber über 38°C, eventuell mit Abgeschlagenheit, Frösteln, allgemeinem Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen und kurzzeitigen Schwindelgefühlen, oder bei größeren örtlichen Reaktionen über 5 cm Durchmesser sollte die nächste Injektion erst nach Abklingen dieser Symptome und in reduzierter Stärke bzw. Dosis gegeben werden. Das durch Iscucin-Injektion hervorgerufene Fieber soll nicht durch fiebersenkende Arzneimittel unterdrückt werden.
Bei länger als drei Tage anhaltendem Fieber ist an einen infektiösen Prozess oder Tumorfieber zu denken. Übermäßige lokale Reaktionen lassen sich durch Anwendung einer geringeren Stärke des Präparates oder auch einer geringeren Menge der Dosis vermeiden. In diesem Fall wird die Anwendung von 0,1 - 0,5 ml der verwendeten Stärke mit Hilfe einer skalierten 1 ml-Spritze empfohlen.
Es können lokalisierte oder systemische allergische oder allergoide Reaktionen auftreten, die das Absetzen des Präparates und die Einleitung einer ärztlichen Therapie erfordern. Eine Aktivierung vorbestehender Entzündungen sowie entzündliche Reizerscheinungen oberflächlicher Venen im Injektionsbereich sind möglich. Auch hier ist eine vorübergehende Therapiepause bis zum Abklingen der Entzündungsreaktion erforderlich.
Es wurde über das Auftreten chronisch granulomatöser Entzündungen und von Autoimmunerkrankungen während einer Misteltherapie berichtet. Auch über Symptome einer Hirndruckerhöhung bei Hirntumoren/-metastasen während einer Misteltherapie wurde berichtet.
Inhalt
Die Packung enthält 10 Ampullen à 1 ml.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
WALA Heilmittel GmbH, Dorfstraße 1, 73087 Bad Boll/Eckwälden.
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Januar 2018.
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