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-23% Melabon® K Tabletten, 20 St

Melabon® K Tabletten, 20 St

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Hersteller: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG

PZN: 04566980

Darreichung: Tabletten

Inhalt: 20 St

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Verfügbarkeit: Auf Lager

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Gebrauchsinformationen zum Melabon® K Tabletten, 20 St

Melabon® K - Die zuverlässige Wirkstoff-Kombination bei Schmerzen

Melabon® K bietet eine bewährte Kombination aus Wirkstoffen, die bei leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Migräne schnell und zuverlässig Linderung verschafft. Die Zusammensetzung aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein sorgt für eine gute Verträglichkeit und effektive Wirkung. Dieses Produkt ist seit Jahrzehnten bewährt und hilft bei der gezielten Behandlung von Schmerzen und Fieber.

Anwendungsgebiet

Melabon® K wird bei leichten bis mäßig starken Schmerzen angewendet. Es ist für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren geeignet, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Das Arzneimittel ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Mittel, das zu den nicht-steroidalen Antiphlogistika/Analgetika gehört. Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.

Wenn Sie sich nach 4 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder an Ihre Apotheke.

Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten

Melabon® K enthält folgende Wirkstoffe: 250 mg Acetylsalicylsäure, 50 mg Coffein und 250 mg Paracetamol. Zusätzlich sind folgende Hilfsstoffe enthalten: mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, Maisstärke, Methylcellulose, Polydimethylsiloxan, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum und Sorbinsäure.

Gegenanzeigen

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der genannten Inhaltsstoffe sollte das Produkt nicht angewendet werden. Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Coffein oder einen der sonstigen Bestandteile sind. Auch bei vorherigen überempfindlichen Reaktionen auf Salicylate oder andere nicht-steroidale Entzündungshemmer, bei Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbrüchen in der Vorgeschichte, bei bestehenden oder wiederholt aufgetretenen Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung, bei Leber- und Nierenversagen, bei schwerer Herzmuskelschwäche, bei gleichzeitiger Einnahme von 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche, in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft oder von Kindern unter 12 Jahren darf das Arzneimittel nicht angewendet werden.

Acetylsalicylsäure kann die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen, diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel.

Dosierung

Nehmen Sie die Tabletten bitte mit reichlich Flüssigkeit unzerkaut ein und vermeiden Sie die Einnahme auf nüchternen Magen. Die empfohlene Dosis für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren beträgt eine Einzeldosis von 1 bis 2 Tabletten, entsprechend 250 bis 500 mg Acetylsalicylsäure, 250 bis 500 mg Paracetamol und 50 bis 100 mg Coffein. Die Tagesgesamtdosis sollte bis zu 6 Tabletten nicht überschreiten, was 1500 mg Acetylsalicylsäure, 1500 mg Paracetamol und 300 mg Coffein entspricht. Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4 bis 8 Stunden bis zu 3-mal täglich eingenommen werden.

Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert oder der Abstand zwischen den einzelnen Dosen verlängert werden. Eine tägliche Gesamtdosis von 2 g Paracetamol darf ohne ärztliche Anweisung nicht überschritten werden. Bei schwerer Niereninsuffizienz sollte der Abstand zwischen den einzelnen Dosen mindestens 8 Stunden betragen.

Einnahme

Nehmen Sie die Tabletten bitte mit reichlich Flüssigkeit unzerkaut ein und vermeiden Sie die Einnahme auf nüchternen Magen.

Patientenhinweise

Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder wenden Sie sich an Ihre Apotheke, bevor Sie das Präparat einnehmen. Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer, bei Allergien, Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen, chronischen Atemwegserkrankungen, eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion, Bluthochdruck, Herzleistungsschwäche, vor Operationen, bei Leberentzündung, Gilbert-Syndrom, chronischer Alkoholkrankheit, Schilddrüsenüberfunktion, Herzrhythmusstörungen, Angststörungen, bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, die die Leberfunktion beeinträchtigen, bei erblich bedingtem Mangel des Enzyms Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase, bei Hämolytischer Anämie, bei Mangel des am Leberstoffwechsel beteiligten Eiweißes Glutathion, bei Dehydratation, chronischer Mangelernährung, bei einem Körpergewicht unter 50 kg und bei höherem Lebensalter.

Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten. Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Bei abruptem Absetzen nach längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme soll nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Das Präparat nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat längere Zeit oder in höheren Dosen anwenden. Die einmalige Einnahme der Tagesgesamtdosis kann zu schweren Leberschäden führen. In solchem Fall sollte unverzüglich medizinische Hilfe aufgesucht werden.

Eine gleichzeitige Anwendung von Acetylsalicylsäure mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern ist zu vermeiden. Bei älteren Patienten treten Nebenwirkungen nach Anwendung von nicht-steroidalen Entzündungshemmern vermehrt auf, insbesondere Blutungen im Magen- und Darmbereich, die lebensbedrohlich sein können. Von Blutungen, Geschwürbildung und Durchbrüchen im Magen-Darm-Bereich, die zum Tode führen können, wurde im Zusammenhang mit der Einnahme aller nicht-steroidalen Entzündungshemmer berichtet. Das Risiko hierfür ist mit steigender NSAR-Dosis bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei älteren Patienten erhöht. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Hier sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut-schützenden Arzneimitteln in Betracht gezogen werden.

Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird. Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen. Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu verringerter Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

Das Arzneimittel soll bei Kindern über 12 Jahren mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden. Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich bezüglich der Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke um Rat. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel dürfen Sie das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie das Arzneimittel wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht einnehmen.

Die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein gehen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung oder niedriger Dosierung wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Das Befinden und das Verhalten des Säuglings kann durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollten Sie abstillen.

Acetylsalicylsäure kann die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen, diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel.

Hinweise

Wegen des Anteils an Acetylsalicylsäure soll das Arzneimittel bei Kindern über 12 Jahren und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens des Reye-Syndroms nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Die Tageshöchstdosis beträgt für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre 3-mal 2 Tabletten, entsprechend 1500 mg Acetylsalicylsäure, 1500 mg Paracetamol und 300 mg Coffein.

Beim Auftreten von schwarzgefärbtem Stuhl soll sofort ein Arzt benachrichtigt werden. In Einzelfällen ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Schmerzmitteln ohne Cortison eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen beschrieben worden. Dies steht möglicherweise im Zusammenhang mit dem Wirkmechanismus der Schmerzmittel ohne Cortison. Wenn während der Anwendung von Acetylsalicylsäure Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, wird daher empfohlen, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.

Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung können die Leberwerte ansteigen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Transaminasen, insbesondere bei Kindern, erforderlich. Bei Magen- und Darmgeschwüren bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion oder Herzleistungsschwäche ist eine besonders sorgfältige Überwachung der Behandlung erforderlich. Bei hochdosierter Langzeittherapie sollen regelmäßige Kontrollen des Hämoglobin-Wertes durchgeführt werden.

Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln ist gefährlich. Sie kann zu dauerhaften Gesundheitsschäden führen. Ganz allgemein kann die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen. Die Langzeitanwendung der festen Kombination kann bei gleichzeitiger Einnahme nierenschädigender Substanzen, bei vorbestehender Nierenschädigung, bei genetischer Veranlagung oder bei Syndromen, die die Anfälligkeit für eine Nierenschädigung erhöhen, zu einem größeren Erkrankungsrisiko für eine Nierenschädigung mit dem Risiko des Nierenversagens führen.

Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

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