
Magnesiocard retard 15 mmol Beutel mit ret.Filmtabletten, 30 St
Magnesiocard retard 15 mmol Beutel mit ret.Filmtabletten, 30 St
Hersteller: Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
PZN: 06800807
Darreichung: Beutel mit retardierten Filmtabletten
Inhalt: 30 St
Bonuspunkte 269
Verfügbarkeit: Auf Lager
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Gebrauchsinformationen zum Magnesiocard retard 15 mmol Beutel mit ret.Filmtabletten, 30 St
Magnesiocard retard 15 mmol zur Behandlung eines Magnesiummangels
Magnesiocard retard 15 mmol ist ein bewährtes Arzneimittel zur Therapie von Magnesiummangelzuständen. Es enthält das einzigartige Magnesiumaspartat-Hydrochlorid, das patentgeschützt ist. Die retardierte Darreichungsform sorgt für eine verzögerte Freisetzung des Wirkstoffs, was eine bessere Aufnahme im Körper ermöglicht. Zudem ist das Produkt glutenfrei, lactosefrei, zuckerfrei und vegan.
Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.
Magnesiocard retard 15 mmol hat sich seit vielen Jahren als hochwertiges Arzneimittel in der Behandlung von Magnesiummangel bewährt. Die hochdosierte Retardform ermöglicht eine gute Aufnahme des Wirkstoffs bei nur einmal täglicher Einnahme. Durch die über den Tag verteilte Freisetzung des Magnesiums kann der Körper den Mineralstoff besonders effektiv aufnehmen. Das enthaltene organische Magnesiumaspartat-Hydrochlorid sorgt für eine gute Bioverfügbarkeit.
Die Bedeutung von Magnesium
Der menschliche Körper kann Magnesium nicht selbst herstellen. Die tägliche Aufnahme über die Nahrung ist daher essenziell, da Magnesium für etwa 80 % aller Stoffwechselvorgänge benötigt wird. Jeder energieabhängige Prozess im Körper, wie Muskelbewegungen, die Tätigkeit der inneren Organe und Nervenfunktionen, ist auf Magnesium angewiesen. Ohne ausreichend Magnesium würden diese zentralen Körperfunktionen nicht richtig funktionieren oder fehlerhaft ablaufen.
Symptome eines Magnesiummangels
Aufgrund der vielfältigen Funktionen von Magnesium können sich Mangelerscheinungen in zahlreichen Symptomen äußern. Dazu gehören Muskelkrämpfe, Verspannungen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich, das Restless-Legs-Syndrom, Lid- und Muskelzucken, Sensibilitätsstörungen wie Taubheitsgefühle oder Kribbeln, allgemeine Schwäche und Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Migräne, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen und Druckgefühl, Bluthochdruck, eine Neigung zu Diabetes mellitus, Nervosität, innere Unruhe und Schlafstörungen, depressive Verstimmung und Angstgefühle, erhöhte Stressanfälligkeit, Reizdarmsymptomatik und Regelbeschwerden.
Ursachen eines Magnesiummangels
Der Magnesiumhaushalt hängt von vier Faktoren ab: Zufuhr, Bedarf, Verlust und Aufnahmerate aus dem Darm. Ein Mangel kann entstehen, wenn nicht genügend Magnesium zugeführt wird, der Bedarf erhöht ist, der Körper krankheits- oder belastungsbedingt zu viel Magnesium ausscheidet oder die Aufnahme des Mineralstoffs gestört ist.
Magnesiumreiche Nahrungsmittel sind vor allem naturbelassene Produkte wie Nüsse, Samen, Vollkornprodukte, Naturreis und Hirse. Auch Kakao und Schokolade enthalten viel Magnesium. Allerdings kann magnesiumreiche Kost sehr fetthaltig sein, weshalb bei bestimmten Lebensmitteln Vorsicht geboten ist. Eine fett- und phosphatreiche Ernährung, wie sie bei Fast-Food üblich ist, ist ungünstig. Gesund, aber magnesiumarm sind Gemüse, Obst und Salate. Durch die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln geht wertvolles Magnesium verloren. Vollkornprodukte sind zwar magnesiumreich, enthalten aber auch Phytinsäure, die die Aufnahme des Mineralstoffs verringert.
Ein gesunder Erwachsener sollte täglich 300 bis 350 mg Magnesium über die Nahrung zuführen. In bestimmten Situationen, wie bei körperlich oder nervlich anstrengender Arbeit, schweißtreibendem Sport, anhaltendem Stress, während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit, ist der Magnesiumbedarf erhöht. Kinder haben im Verhältnis zum Körpergewicht einen höheren Magnesiumbedarf, besonders während des Wachstums.
Bei bestimmten Erkrankungen, wie Diabetes mellitus, verliert der Körper vermehrt Magnesium über den Urin. Auch Entwässerungstabletten, Alkohol und Limonaden können zu Magnesiumverlusten führen. Manchmal wird nicht ausreichend Magnesium aufgenommen, obwohl genügend zugeführt wird. Die Aufnahme kann durch Durchfall, chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Diabetiker und im höheren Alter beeinträchtigt sein. Auch bestimmte Medikamente, wie Abführmittel, Antibiotika oder Protonenpumpenhemmer, können die Magnesiumaufnahme beeinträchtigen. Zudem gibt es erblich bedingte Veranlagungen, die die Aufnahme von Magnesium im Verdauungstrakt beeinträchtigen.
Anwendungsgebiet
Magnesiocard retard 15 mmol wird zur Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen angewendet, die keiner Injektion oder Infusion bedürfen. Es wird auch bei nachgewiesenem Magnesiummangel eingesetzt, wenn dieser die Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit, wie neuromuskuläre Störungen oder Wadenkrämpfe, ist.
Wirkstoffe und Inhaltsstoffe
Der Wirkstoff von Magnesiocard retard 15 mmol ist Magnesiumaspartat-Hydrochlorid-Trihydrat. Ein Beutel enthält 3.689 mg Magnesiumaspartat-Hydrochlorid-Trihydrat, entsprechend 365 mg Magnesium. Zu den sonstigen Bestandteilen gehören Hypromellose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Ammoniummethacrylat-Copolymer, Sorbinsäure, Natriumhydroxid, Glycerolmonostearat, Triethylcitrat, Zitronen-Limetten-Aroma, Zimt-Aroma und Saccharin-Natrium.
Gegenanzeigen
Magnesiocard retard 15 mmol darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind, wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionstörung mit Ausscheidungshemmung leiden oder wenn Sie an Flüssigkeitsmangel des Körpers (Exsikkose) leiden.
Dosierung
Die Dosierung von Magnesiocard retard 15 mmol ist abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels und liegt im Ermessen des Arztes. Die übliche Dosierung für Erwachsene beträgt 1 Beutel mit Retardtabletten täglich, entsprechend 365 mg Magnesium. Der Inhalt eines Beutels wird unzerkaut mit Flüssigkeit eingenommen.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Magnesiocard retard 15 mmol kann während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden, wenn dies der Arzt für notwendig hält. Erfahrungen an mehr als 1.000 Schwangerschaftsausgängen deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder Auswirkungen von Magnesium auf die männliche oder weibliche Fruchtbarkeit hin. Magnesium zeigte keine Auswirkungen auf gestillte Neugeborene oder Kinder von behandelten Müttern.
Hinweise
Magnesiocard retard 15 mmol enthält den Wirkstoff Magnesium und wird zur Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen eingesetzt, die keiner Injektion oder Infusion bedürfen. Es wird auch bei nachgewiesenem Magnesiummangel verwendet, wenn dieser die Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit ist.
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