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-15% ratiopyrin® Schmerztabletten, 20 St

ratiopyrin® Schmerztabletten, 20 St

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Hersteller: ratiopharm GmbH

PZN: 07686182

Darreichung: Tabletten

Inhalt: 20 St

Bonuspunkte 51

Verfügbarkeit: Nicht lieferbar

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Gebrauchsinformationen zum ratiopyrin® Schmerztabletten, 20 St

ratiopyrin® Schmerztabletten

ratiopyrin® Schmerztabletten ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel. Es enthält eine Kombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein. Dieses Arzneimittel ist ein nicht-steroidales Antiphlogistikum und Analgetikum. Es wird bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen angewendet. Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.

Anwendungsgebiet

Das Arzneimittel wird zur Linderung von akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren eingesetzt. Es wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend.

Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten

Jede Tablette enthält 250 mg Acetylsalicylsäure, 200 mg Paracetamol und 50 mg Coffein. Zusätzlich sind folgende Hilfstoffe enthalten: Lactose 1-Wasser, Lactose, Maisstärke, Stearinsäure und Talkum.

Gegenanzeigen

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Salicylate, Paracetamol, Coffein oder einen der sonstigen Bestandteile sind. Auch bei einer Überempfindlichkeit gegenüber anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern sollte das Medikament nicht verwendet werden. Weiterhin ist die Einnahme kontraindiziert bei Magen- und Darmgeschwüren, Leber- und Nierenversagen, schwerer Herzmuskelschwäche, krankhaft erhöhter Blutungsneigung sowie bei gleichzeitiger Einnahme von 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft und bei Kindern unter 12 Jahren darf das Arzneimittel nicht angewendet werden. Jugendliche ab 12 Jahren mit Windpocken oder Grippe-ähnlichen Erkrankungen sollten das Medikament ebenfalls nicht einnehmen, da das Risiko eines Reye-Syndroms besteht. Bei einer seltenen angeborenen Unverträglichkeit gegenüber einem der Hilfsstoffe sollte das Arzneimittel nicht verwendet werden. Eine übermäßige Aufnahme von Coffein sollte während der Einnahme vermieden werden.

Dosierung

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau wie in der Packungsbeilage beschrieben oder nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die übliche Dosis für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren eine Einmaldosis von 1 bis 2 Tabletten. Die Maximaldosis pro Tag sollte 6 Tabletten nicht überschreiten. Der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der nächsten Tablette sollte 4 bis 8 Stunden betragen. Die Schmerztabletten sollten ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 bis 4 Tage oder in höheren Dosen angewendet werden. Bei einer Überdosierung können verschiedene Symptome auftreten, darunter Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Schwindel, Ohrenklingen und Leberschäden. Bei Verdacht auf eine Überdosierung sollten Sie umgehend einen Arzt kontaktieren und die weitere Medikamenteneinnahme unterlassen. Wenn Sie die Einnahme vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein.

Einnahme

Die Tabletten können entweder in etwas Flüssigkeit gelöst oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.

Patientenhinweise

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie die Schmerztabletten einnehmen, wenn Sie gleichzeitige Therapien mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln, Thrombolytika oder bestimmten Antidepressiva durchführen. Auch bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen, chronischen Magen- oder Darmbeschwerden, Nierenfunktionsstörungen, Leberfunktionsstörungen, Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel, Gilbert-Syndrom, vor Operationen oder bei Schilddrüsenüberfunktion sollte eine Rücksprache erfolgen. Eine Überdosierung kann zu Leberschäden führen. Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten. Die Schmerztabletten können die Anzeichen einer Infektion überdecken. Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme muss die Therapie abgebrochen werden. Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei älteren Patienten treten Nebenwirkungen nach Anwendung von nicht-steroidalen Entzündungshemmern vermehrt auf, insbesondere Blutungen im Magen- und Darm-Bereich. Patienten, insbesondere in höherem Alter, die eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, sollten jedes ungewöhnliche Symptom im Bauchraum insbesondere am Anfang der Therapie melden. Die Behandlung ist abzubrechen, wenn Blutungen oder Geschwürbildung im Magen-Darm-Trakt auftreten. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl (Teerstuhl) ist sofort der Arzt zu benachrichtigen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen als Folge der Einnahme bekannt. Falls Sie Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Sehstörungen, Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen feststellen, sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Die Schmerztabletten sollten während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigt werden kann. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sowie während der Geburt dürfen die Schmerztabletten nicht angewendet werden. Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden. Acetylsalicylsäure gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel.

Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Sonstiges

Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln ist gefährlich. Sie kann zu irreparablen Gesundheitsschäden führen. Ganz allgemein kann die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Die Langzeitanwendung der Wirkstoffkombination kann bei vorbestehender Nierenschädigung oder genetischer Veranlagung zu einem erhöhten Erkrankungsrisiko für eine Nierenschädigung durch Schmerzmittel führen. Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Dies klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. Bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt/Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl (Teerstuhl) ist sofort der Arzt zu benachrichtigen. Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung können die Leberwerte (Transaminasen) ansteigen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Transaminasen, insbesondere bei Kindern, erforderlich.

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