
Retterspitz Bronchial Creme, 40 g
Retterspitz Bronchial Creme, 40 g
Hersteller: Retterspitz GmbH & Co. KG
PZN: 09442188
Darreichung: Creme
Inhalt: 40 g
Bonuspunkte 74
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Gebrauchsinformationen zum Retterspitz Bronchial Creme, 40 g
Beschreibung
Retterspitz Bronchial Creme ist ein pflanzliches Arzneimittel, das äußerlich angewendet wird. Es enthält die Wirkstoffe Campher, Levomenthol und Thymol. Die ätherischen Öle dieser Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und erleichtern das Durchatmen. Bereits beim Auftragen werden durch das Einatmen der ätherischen Öle Husten und Hustenreiz gelindert. Nach dem Auftragen dringen die Wirkstoffe in die Haut ein und gelangen so zum Gewebe der Bronchien.
Retterspitz Bronchial Creme wird bei Erkältungskrankheiten der Luftwege eingesetzt, wie Schnupfen, Heiserkeit und unkomplizierter Bronchialkatarrh. Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.
Anwendung
Soweit nicht anders verordnet, tragen Sie dreimal täglich einen etwa 5 cm langen Cremestrang auf die Haut von Brust, Rücken und Flanken auf und reiben ihn mit den Händen ein, bis die Creme vollständig von der Haut aufgenommen ist. Waschen Sie nach der Anwendung Ihre Hände gründlich.
Wenden Sie Retterspitz Bronchial ohne ärztlichen Rat nicht länger als 30 Tage an. Bei Beschwerden, die länger als 3-5 Tage anhalten, bei Atemnot, bei Kopfschmerzen, bei Fieber, oder eitrigem/blutigem Auswurf oder Nasensekret müssen Sie dringend einen Arzt aufsuchen.
Achten Sie darauf, dass Kinder mit den Händen nicht mit den eingeriebenen Hautpartien in Kontakt geraten können. Bei Kindern unter 5 Jahren sollten Sie nur den Rücken einreiben.
Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Wirkstoffe und Inhaltsstoffe
100 g Retterspitz Bronchial Creme enthalten:
5 g racemischer Campher, 2 g Levomenthol, 1 g Thymol.
Sonstige Bestandteile sind:
Citronensäure-Monohydrat, Phenoxyethanol, Ethanol, Cetylstearylalkohol, Isopropylpalmitat, [(Z)-Octadec-9-en-1-yl-]oleat, dickflüssiges Paraffin, Octadecylheptanoat-Octadecyloctanoat (7:3), Macrogolcetylstearylether, Natriumhydroxid, Glycerol (mono/di/tri) (adipat/alkanoat/isostearat), Eukalyptusöl, Fichtennadelöl, Latschenkiefernöl, gereinigtes Wasser, weiße Vaseline.
Gegenanzeigen
Retterspitz Bronchial darf nicht angewendet werden, wenn Sie allergisch gegen Campher, Levomenthol, Thymol, Cineol, Limonen, Citronellol, Linalool oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Das Arzneimittel darf nicht bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren angewendet werden, da die Gefahr eines Kehlkopfkrampfes besteht.
Bei Asthma bronchiale und Keuchhusten, sowie Pseudokrupp und anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, kann das Einatmen zur Verkrampfung der Bronchialmuskulatur führen.
Retterspitz Bronchial darf nicht bei Haut- und Kinderkrankheiten mit Exanthem sowie auf geschädigter Haut, z.B. bei Verbrennungen, angewendet werden.
Vermeiden Sie die Anwendung in unmittelbarer zeitlicher Abfolge nach hautreizenden Pflastern.
Dosierung
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Soweit nicht anders verordnet, tragen Sie dreimal täglich einen etwa 5 cm langen Cremestrang auf die Haut von Brust, Rücken und Flanken auf und reiben ihn mit den Händen ein, bis die Creme vollständig von der Haut aufgenommen ist. Waschen Sie nach der Anwendung Ihre Hände gründlich.
Bei Beschwerden, die länger als 3-5 Tage anhalten, bei Atemnot, bei Kopfschmerzen, bei Fieber, oder eitrigem/blutigem Auswurf oder Nasensekret müssen Sie dringend einen Arzt aufsuchen.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung dieses Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
Wenden Sie das Präparat ohne ärztlichen Rat nicht länger als 30 Tage an.
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung zur äußeren Anwendung bzw. zur Inhalation ist mit Überdosierungserscheinungen nicht zu rechnen. Bei versehentlicher Einnahme (Verschlucken) können Übelkeit und Erbrechen, gegebenenfalls auch Durchfall auftreten. Bei externer Anwendung und Überdosierung sind Symptome wie Herzjagen, Hitzegefühl, Schwäche, Mundtrockenheit, Durchfall und Fieber in seltenen Fällen aufgetreten. Bei äußerer, nicht bestimmungsgemäßer, großflächiger Anwendung können Vergiftungserscheinungen auftreten, z.B. Nierenschäden und Schäden des Zentralen Nervensystems (ZNS).
In leichten Fällen reicht das Absetzen des Medikaments aus. Bei zu großen Mengen (über 100 mg ätherische Öle/kg Körpergewicht bzw. über 50 mg Campher/kg Körpergewicht) kann insbesondere bei Kindern eine primäre Detoxikation erforderlich sein.
Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
Es besteht Rückfallgefahr, wenn die Behandlung zu früh abgebrochen wird.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Patientenhinweise
Wenden Sie Retterspitz Bronchial nicht auf Schleimhäute (auch nicht der Nase) oder im Bereich der Augen an. Vermeiden Sie die Anwendung im Gesicht. Waschen Sie nach der Anwendung Ihre Hände gründlich. Retterspitz Bronchial sollte nur äußerlich angewendet werden.
Das Präparat hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Es liegen keine hinreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf die Auswirkung auf Schwangerschaft und embryonale/fetale Entwicklung, Geburt und postnatale Entwicklung vor. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Retterspitz Bronchial sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich. Da die Sicherheit einer Anwendung dieses Präparates während der Schwangerschaft nicht belegt ist, sollten Sie dieses Arzneimittel nur auf Anraten Ihres Arztes anwenden.
Es ist nicht bekannt, ob die Wirkstoffe dieses Präparates in die Muttermilch übergehen und zu unerwünschten Wirkungen beim gestillten Kind führen. Daher sollten Sie das Arzneimittel nicht in der Stillzeit anwenden. Ist jedoch auf Anraten Ihres Arztes eine Anwendung erforderlich, sollte diese nicht im Brustbereich erfolgen.
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