
Naratriptan Hennig bei Migräne 2,5 mg Filmtabletten, 2 St
Naratriptan Hennig bei Migräne 2,5 mg Filmtabletten, 2 St
Hersteller: Hennig Arzneimittel GmbH & Co. KG
PZN: 03212062
Darreichung: Filmtabletten
Inhalt: 2 St
Bonuspunkte 52
Verfügbarkeit: Auf Lager
$6.80
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Gebrauchsinformationen zum Naratriptan Hennig bei Migräne 2,5 mg Filmtabletten, 2 St
Anwendungsgebiet
Dieses Arzneimittel ist speziell für Personen geeignet, die sicher wissen, dass sie unter Migräne leiden. Falls Sie unsicher sind, ob Ihre Kopfschmerzen auf Migräne zurückzuführen sind, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker halten. Typische Anzeichen für Migräne umfassen einseitige, pulsierende Kopfschmerzen, Übelkeit sowie eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen.
Das Präparat wird zur akuten Behandlung von Migräneanfällen eingesetzt, sowohl mit als auch ohne Aura. Es wird angenommen, dass das Arzneimittel die Erweiterung der Blutgefäße im Kopf reduziert, was dazu beiträgt, die Kopfschmerzen zu lindern und andere Migränesymptome wie Übelkeit, Erbrechen, sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit zu mildern. Die Wirksamkeit des Arzneimittels zur Behandlung von Aurasymptomen, die vor dem Einsetzen der Kopfschmerzen auftreten können, wurde bisher nicht nachgewiesen.
Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.
Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten
Das Arzneimittel enthält 2,78 mg Naratriptan hydrochlorid, was 2,5 mg Naratriptan entspricht. Zusätzlich enthält es folgende Hilfsstoffe: mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natriumsalz, Lactose, Magnesiumstearat (pflanzlich), Opadry grün, Hypromellose, Titandioxid, Triacetin, Eisen(III)-hydroxid-oxid x-Wasser, Indigocarmin-Aluminiumsalz und Natriumionen. Die Gesamtmenge an Natriumionen beträgt 23 mg.
Gegenanzeigen
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Naratriptan oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Es sollte nicht zur Vorbeugung von Migräneattacken verwendet werden. Auch Personen unter 18 Jahren oder über 65 Jahren dürfen das Präparat nicht einnehmen. Weiterhin ist die Einnahme kontraindiziert bei Herzproblemen, einschließlich Angina pectoris, Herzinfarkt oder Symptomen einer verminderten Durchblutung des Herzens. Auch bei Verkrampfungen der Herzkranzgefäße, peripheren Gefäßerkrankungen, Schlaganfall oder Mini-Schlaganfall, Bluthochdruck, Nieren- oder Lebererkrankungen, Durchblutungsstörungen der Beine oder bestimmten seltenen Migräneformen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden. Zudem sollte es nicht gleichzeitig mit Medikamenten eingenommen werden, die Ergotamin, Ergotaminderivate, Methysergid oder andere Triptane enthalten.
Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben oder nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Unklarheiten Ihren Arzt oder Apotheker. Das Präparat sollte nur dann eingenommen werden, wenn die Migränekopfschmerzen bereits begonnen haben. Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren sollten eine Filmtablette, entsprechend 2,5 mg Naratriptan, so früh wie möglich nach den ersten Anzeichen des Migränekopfschmerzes einnehmen. Eine zweite Filmtablette kann frühestens vier Stunden nach der ersten eingenommen werden, falls die Symptome wiederkehren. Es dürfen nicht mehr als zwei Filmtabletten innerhalb von 24 Stunden eingenommen werden. Wenn die erste Dosis keine Besserung bringt, sollte für denselben Anfall keine zweite Dosis eingenommen werden. Nach der Einnahme des Präparates sollten mindestens 24 Stunden vergehen, bevor ein Ergotamin-haltiges Präparat oder ein anderer 5-HT1-Rezeptoragonist verabreicht wird.
Die Anwendung des Präparats wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sowie bei Erwachsenen über 65 Jahren nicht empfohlen.
Bei einer Überdosierung sollten Sie sich umgehend an Ihren Arzt wenden und die Packung sowie die Gebrauchsinformation mitnehmen.
Einnahme
Die Filmtabletten sollten unzerkaut mit Wasser eingenommen werden.
Patientenhinweise
Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Ihre Kopfschmerzen länger als 24 Stunden anhalten oder häufiger auftreten, wenn Sie vier oder mehr Migräneattacken pro Monat haben, wenn Sie sich zwischen den Attacken nicht vollständig erholen, wenn Sie über 50 Jahre alt sind und diese Art von Kopfschmerz zum ersten Mal auftritt, oder wenn sich Ihre Migräneattacken verstärken oder häufiger auftreten oder sich die damit verbundenen Anzeichen verändern. Auch wenn Ihre Migräne von Symptomen wie einseitiger Schwäche des Körpers, doppeltem Sehen, schwerfälligen oder unkoordinierten Bewegungen, Tinnitus, Bewusstseinsstörungen, anfallsartigen Bewegungen oder einem kürzlich zurückliegenden Hautausschlag in Verbindung mit Kopfschmerzen begleitet wird, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Präparat einnehmen. Er wird überprüfen, ob dieses Arzneimittel für Sie geeignet ist. Wenn drei oder mehr der folgenden Punkte auf Sie zutreffen, haben Sie möglicherweise ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen: Sie sind männlich und über 40 Jahre alt oder eine Frau nach den Wechseljahren, Sie haben starkes Übergewicht, Sie rauchen regelmäßig oder wenden nikotinhaltige Präparate zur Raucherentwöhnung an, Sie sind Diabetiker(in), Sie haben einen hohen Cholesterinspiegel oder in Ihrer näheren Verwandtschaft gab es Herzerkrankungen vor dem 60. Lebensjahr.
Migränepatienten haben ein erhöhtes Risiko für bestimmte Gefäßerkrankungen des Gehirns. Nach der Einnahme dieses Arzneimittels kann es zu Symptomen wie Kribbeln, Hitze- oder Schweregefühl, Druck- und Engegefühl oder Schmerzen in unterschiedlichen Körperteilen einschließlich Brustkorb, Hals und Nacken kommen. Sollten diese Symptome länger als zwei Stunden andauern oder besonders intensiv auftreten, muss sofort eine ärztliche Untersuchung durchgeführt werden.
Frauen mit Migräne, die gleichzeitig kombinierte orale Kontrazeptiva anwenden, haben ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Wenn Sie orale Kontrazeptiva einnehmen und Sie erst kürzlich erstmals Migränesymptome entwickelt haben oder sich Ihre Migränesymptome verschlechtert haben, oder wenn Sie Migräne mit Aura haben, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen.
Wie bei anderen Arzneimitteln zur Behandlung der akuten Migräne, wurde bei übermäßiger Anwendung von Naratriptan über chronische, täglich auftretende Kopfschmerzen bzw. eine Verstärkung der Kopfschmerzen berichtet, welche möglicherweise das Absetzen des Arzneimittels erfordern.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn Sie jünger als 18 Jahre oder älter als 65 Jahre sind.
Sowohl die Migräne selbst als auch die Anwendung dieses Arzneimittels können Müdigkeit hervorrufen. Wenn Sie davon betroffen sind, führen Sie kein Kraftfahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Es wird empfohlen, bis 24 Stunden nach der Einnahme dieses Arzneimittels nicht zu stillen, um eine Wirkstoffaufnahme beim Kind zu vermeiden.
Hinweise
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben.
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