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-22% Nystaderm Creme, 50 g

Nystaderm Creme, 50 g

Nystaderm Creme, 50 g

Hersteller: DERMAPHARM AG

PZN: 03936601

Darreichung: Creme

Inhalt: 50 g

Bonuspunkte 107

Verfügbarkeit: Auf Lager

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Gebrauchsinformationen zum Nystaderm Creme, 50 g

Nystaderm® Creme bei Hefepilzinfektionen der Haut

Nystaderm® Creme ist ein Mittel gegen Pilzinfektionen der Haut, das speziell bei Infektionen mit Hefepilzen wie Candida spp. eingesetzt wird. Diese Creme eignet sich besonders für Fälle, bei denen weder eine fettende noch eine austrocknende Komponente erwünscht ist, wie beispielsweise bei Windelcandidose.

Der Wirkstoff Nystatin in der Creme wirkt gezielt gegen saprophytische und parasitische Hefepilze, insbesondere gegen Candida-Arten. Bei niedriger und mittlerer Dosierung hemmt Nystatin die Ausbreitung der Krankheitserreger, während hohe Dosen die Pilze abtöten. Die Wirkung von Nystatin hängt von der Keimdichte ab, daher sollte bei unbekannter Keimdichte stets maximal dosiert werden. Dies ermöglicht eine entsprechende Reduzierung und Eliminierung der Hefepilze.

Die therapeutische Anwendbarkeit und biologische Verfügbarkeit von Nystatin hängen nicht nur vom Wirkstoff selbst ab, sondern auch von der gewählten Darreichungsform und den verwendeten Hilfsstoffen.

Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten

Nystaderm Creme enthält folgende Inhaltsstoffe:

100000 IE Nystatin als Wirkstoff.

Als Hilfsstoffe enthält die Creme Cetylalkohol, Glycerol monostearat, dickflüssiges Paraffin, Polyoxyethylen (100) monostearat, Polyoxyethylen (40) monostearat, Propylenglycol, Sorbitan sesquioleat, gereinigtes Wasser und Methyl 4-hydroxybenzoat.

Gegenanzeigen

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der genannten Inhaltsstoffe sollte das Produkt nicht angewendet werden.

Dosierung

Die übliche Dosis von Nystaderm Creme beträgt das Auftragen der Creme 2 bis 4 Mal täglich dünn auf die erkrankten Hautpartien und leichtes Einreiben. Bei schweren Fällen kann sich eine stündliche Anwendung als sinnvoll erweisen.

Die Creme sollte etwa 6 Tage lang bis zum Abklingen der Erkrankung aufgetragen werden. Um einen vollen Therapieerfolg zu sichern, sollte die Behandlung für weitere 8 bis 10 Tage fortgesetzt werden.

Einnahme

Die Creme wird dünn auf die erkrankten Hautpartien aufgetragen und leicht eingerieben.

Patientenhinweise

Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.

Schwangerschaft

Nystatin wird in therapeutischer Dosis nach oraler Gabe, über die intakte Haut oder über die Schleimhäute kaum resorbiert. Nystatin passiert die Plazentaschranke nicht, und ein Übertritt in die Muttermilch ist ebenfalls nicht zu erwarten. Das Arzneimittel kann während der Schwangerschaft und Stillzeit verwendet werden. Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke um Rat.

Hinweise

Bei Pilzinfektionen müssen alle erkrankten Stellen behandelt werden, um erneute Erkrankungen, die von unbehandelten Pilzherden ausgehen, zu verhindern.

Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.

Anwendung

Die empfohlene Dosis lautet:

Nystaderm® Creme 2- bis 4-mal täglich dünn auf die erkrankten Hautpartien auftragen und leicht einreiben. Bei schweren Fällen kann sich eine stündliche Anwendung als sinnvoll erweisen.

Nystaderm® Creme sollte etwa 6 Tage lang bis zum Abklingen der Erkrankung aufgetragen werden. Um einen vollen Therapieerfolg zu sichern, sollte die Behandlung für weitere 8-10 Tage fortgesetzt werden.

Wenn Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin.

Hinweise

Enthält Methyl-4-Hydroxybenzoat, Cetylalkohol und 100 mg Propylenglykol pro 1 g Creme.

Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Inhaltsstoffe

Wirkstoff: 1 g Creme enthält 100.000 I.E. Nystatin.

Sonstige Bestandteile: Macrogolstearat 2000, Macrogolstearat 5000, Cetylalkohol (Ph.Eur.), Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E218), Sorbitansesquioleat, Glycerolmonostearat, dickflüssiges Paraffin, Propylenglycol, gereinigtes Wasser.

Nystaderm® Creme, 100.000 I.E./g

Wirkstoff: Nystatin.

Anwendungsgebiete: Nachgewiesene Nystatin-empfindliche Hefepilzinfektionen der Haut, insbesondere mit Beteiligung von Candida spp., wie z. B. Windelcandidose.

Warnhinweis: Enthält Methyl-4-Hydroxybenzoat, Cetylalkohol und 100 mg Propylenglykol pro 1 g Creme.

Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.

Stand: 02/2020.

Nystaderm® Paste - Rundum-Schutz & effektive Hilfe für Babys bei Windelausschlag und Hautpilz

Nystaderm® Paste bekämpft den Pilz bei candidabedingter Windeldermatitis. Sie enthält 20 % Zinkoxid (200mg/g Zinkoxid), lindert den Juckreiz, fördert die Wundheilung, wirkt antientzündlich und mild auf der Haut.

Die Paste ist frei von Duftstoffen, Farbstoffen, Silikonen, Parabenen und BHT. Sie lässt sich sehr gut auftragen und einmassieren und sollte 2-4-mal täglich dünn aufgetragen werden.

Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.

Viele Eltern kennen diese Situation: Der Po des Babys ist gerötet und wund, das Kind weint - kaum verwunderlich, denn der Ausschlag juckt und schmerzt. Dabei handelt es sich um die sogenannte Windeldermatitis, auch Windelsoor genannt.

Ein Windelausschlag kann schnell und effektiv behandelt werden, sodass es dem Baby bald wieder gutgeht. Das in der Nystaderm® Paste enthaltene Nystatin und Zinkoxid haben sich in Kombination als besonders wirksam erwiesen.

Nystatin ist ein Antimykotikum, das die Pilzinfektion bekämpft, indem es die Synthese von Bestandteilen der Zellmembran des Pilzes stört. Gleichzeitig wirkt Nystatin vorbeugend gegen eine erneute Pilzinfektion. Zinkoxid hat eine entzündungshemmende und schwach desinfizierende Wirkung, lindert somit die Symptome und nimmt überflüssige Feuchtigkeit auf.

Candidamykose - ein Hefepilz als häufige Ursache der Windeldermatitis

Ursache einer Windeldermatitis ist in vielen Fällen eine Candidamykose - eine Pilzinfektion, ausgelöst durch Hefepilze wie Candida albicans. Wenn die Windel an der Babyhaut reibt, wird die Schutzbarriere gestört und der Hefepilz kann in die gereizte Haut eindringen, sich ausbreiten und zeigt sich als Windelsoor.

Ein candidabedingtes Windelekzem kann auch entstehen, wenn das Baby Hefepilze über den Mund aufnimmt. Diese können zunächst einen Mundsoor auslösen, der sich in Form von fleckigen, weißlichen bis gelblichen Belägen auf der Schleimhaut, den Lippen, der Zunge oder den Wangen zeigt. Breitet sich der Pilz über den Magen-Darm-Trakt aus, kann er Windelsoor verursachen.

Windeldermatitis: Symptome erkennen

Um dem Baby helfen zu können, sollten Sie die Symptome einer candidabedingten Windeldermatitis erkennen und einordnen können, um sie richtig zu behandeln. Ein Windelausschlag zeigt sich an folgenden Symptomen:

Gerötete und wunde Hautstellen, nässende Bläschen, geschwollene Haut und betroffene Stellen, die bei Berührung schmerzen.

Wenn unklar ist, ob der Auslöser ein Hautpilz ist oder dem Ausschlag andere Ursachen zugrunde liegen, sollten Sie die Diagnose von einem Arzt bestätigen lassen.

Die Nystaderm® Produktfamilie: Effizient gegen Windelsoor und Mundsoor

Neben der Nystaderm® Paste kann aus der Nystaderm®-Produktfamilie auch Nystaderm® Creme für Säuglinge und Kleinkinder eingesetzt werden.

Nystaderm® Creme wird bei Hautinfektionen mit Candida spp., wie Windelcandidose, angewendet. Sie hat eine angenehm weiche Konsistenz, lässt sich gut auftragen, ist nicht fettend und nicht austrocknend. Die Creme ist nicht verschreibungspflichtig und kann 2-4-mal täglich dünn aufgetragen werden.

Auch Mundsoor kann effektiv mit Nystaderm® behandelt werden.

Nystaderm® Mundgel wird bei Candidosen des Mund-/Rachenraumes angewendet. Es hat einen angenehmen Himbeer-Geschmack, haftet gut in der Mundhöhle und wirkt lokal auf der Mundschleimhaut. Das Mundgel ist für Säuglinge ab 4 Monaten und Kleinkinder geeignet und nicht verschreibungspflichtig.

Nystaderm® Suspension wird bei Candidosen des Mund-/Rachenraumes und des Verdauungstraktes angewendet. Sie hat einen angenehmen Himbeer-Geschmack und ist zur wirksamen Anwendung in der Mundhöhle und zum Einnehmen geeignet. Die Suspension kann auch zur prophylaktischen Anwendung einer Magen-Darm-Sanierung bei immungeschwächten Personen verwendet werden und ist nicht verschreibungspflichtig.

Häufige Fragen & Antworten

Was ist Nystaderm® und wofür wird es angewendet?

Nystaderm® ist ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Pilzinfektionen verwendet wird. Es enthält den Wirkstoff Nystatin, der gegen Hefepilze wirkt. Der Wirkstoff schädigt die äußere Hülle, die sogenannte Zellmembran von Pilzen. Diese verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, Zellbestandteile treten aus und die Zelle kann sich auflösen. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder direkt abgetötet.

In welchen Darreichungsformen ist Nystaderm® erhältlich?

Nystaderm® kann in verschiedenen Darreichungsformen verabreicht werden:

Nystaderm Paste wird angewendet bei Hautinfektionen mit Nystatin-empfindlichen Hefepilzen wie z.B. Windeldermatitis. Sie bekämpft den Pilz bei candidabedingter Windeldermatitis, enthält 20 % Zinkoxid, lindert den Juckreiz, fördert die Wundheilung und ist nicht verschreibungspflichtig.

Nystaderm Creme wird angewendet bei nachgewiesenen Nystatin-empfindlichen Hefepilzinfektionen der Haut, wenn weder eine fettende noch austrocknende Komponente erwünscht ist, insbesondere mit Beteiligung von Candida spp., wie z. B. Windelcandidose. Sie wird 2-4-mal täglich dünn aufgetragen und leicht eingerieben und ist nicht verschreibungspflichtig.

Nystaderm Mundgel wird angewendet bei Nystatin-empfindlichen Hefepilzinfektionen der Mundhöhle (Mundsoor). Es wird 3-6-mal täglich, in schweren Fällen alle 2 Stunden jeweils 1 Messlöffel Gel in die Mundhöhle gegeben, einige Minuten im Mund belassen und dann hinuntergeschluckt. Das Mundgel ist nicht verschreibungspflichtig.

Nystaderm-S wird angewendet bei Nystatin-empfindlichen Infektionen der Mundhöhle (Mundsoor), des Rachen-Raumes und der Speiseröhre sowie zur topischen intestinalen Behandlung nachgewiesener Nystatin-empfindlicher Hefepilzinfektionen und zur Kolonisationsprophylaxe des Magen-Darm-Traktes, insbesondere bei Kindern und Säuglingen. Es wird mit einer Dosierpipette oder Dosierpumpe angewendet und ist nicht verschreibungspflichtig.

Ist Nystaderm® verschreibungspflichtig?

Nystaderm® ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Nystaderm® Paste, Creme, Suspension sowie Mundgel sind nicht verschreibungspflichtig und können ohne ärztliches Rezept in einer Apotheke erworben werden. Vor der Anwendung sollten Sie sicherstellen, dass es sich bei den Beschwerden um eine Pilzinfektion handelt, gegen die das Medikament wirksam ist. Bei Unsicherheiten sollte immer ein Arzt konsultiert werden.

Wann darf Nystaderm® nicht angewendet werden?

Nystaderm® darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe. Bei frühgeborenen Babys darf das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden. Sind Sie schwanger oder stillen Sie, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden kann.

Wie erkenne ich, dass mein Baby Mundsoor hat?

Mundsoor bei Babys kann verschiedene Symptome zeigen:

Weiße oder cremefarbene Flecken im Mund, die auf der Zunge, im Inneren der Wangen, auf dem Gaumen, dem Zahnfleisch oder den Mandeln auftreten. Diese Flecken können käsig aussehen und lassen sich abwischen, können dann aber leicht blutende Verletzungen hinterlassen.

Rötung: Das betroffene Gebiet kann gerötet oder entzündet aussehen.

Unbehagen beim Stillen oder Füttern: Ihr Baby könnte, wenn es gefüttert oder gestillt wird, Schwierigkeiten haben oder ungewöhnlich unruhig sein. Dies liegt daran, dass Mundsoor schmerzhaft sein kann, insbesondere beim Saugen.

Veränderungen im Essverhalten: Ihr Baby könnte weniger essen als üblich, da das Essen oder Trinken unangenehm sein kann.

Windelausschlag: Manchmal kann ein anhaltender Windelausschlag ein Zeichen dafür sein, dass Ihr Baby eine Hefeinfektion hat, die auch den Mund betreffen kann.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Baby Mundsoor haben könnte, sollten sie einen Kinderarzt aufsuchen.

Wie kann man Windeldermatitis vorbeugen?

Es gibt kaum eine Möglichkeit, Windeldermatitis vollständig auszuschließen. Doch einige Maßnahmen können dabei helfen, der Erkrankung vorzubeugen:

Häufiger Windelwechsel: Wechseln Sie die Windel Ihres Babys so oft wie möglich, idealerweise sofort nachdem es uriniert oder Stuhlgang hatte. Dies verhindert, dass Urin und Stuhl die Haut reizen.

Reinigung: Reinigen Sie den Windelbereich Ihres Babys sanft, aber gründlich, bei jedem Windelwechsel. Vermeiden Sie aggressive Seifen und verwenden Sie stattdessen Wasser und eine milde Seife oder spezielle Babytücher.

Trocknen: Lassen Sie die Haut Ihres Babys nach der Reinigung trocknen, bevor Sie eine neue Windel anlegen. Feuchtigkeit kann das Wachstum von Bakterien und Pilzen fördern, die Windeldermatitis verursachen können.

Verwendung von Barrierencremes: Cremes oder Salben, die beispielsweise Zinkoxid enthalten, können die Haut Ihres Babys vor Feuchtigkeit schützen. Tragen Sie die Creme großzügig auf den gesamten Windelbereich auf.

Locker sitzende Windeln: Stellen Sie sicher, dass die Windeln locker sitzen, um Luftzirkulation zu ermöglichen und Reibung zu minimieren.

Windelfreie Zeiten: Lassen Sie Ihr Baby, wenn möglich, einige Zeit am Tag ohne Windel, um die Haut atmen zu lassen.

Bei Anzeichen von Hautirritationen sofort handeln: Wenn Sie Rötungen oder andere Anzeichen einer Hautreizung bemerken, handeln Sie sofort, um eine Windeldermatitis zu verhindern.

Trotz aller Vorkehrungen kann eine Windeldermatitis auftreten. Wenn Ihr Baby Anzeichen eines Windelausschlags zeigt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

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