
Megalac Almasilat Suspension, 50X10 ml
Megalac Almasilat Suspension, 50X10 ml
Hersteller: HERMES Arzneimittel GmbH
PZN: 04678420
Darreichung: Suspension
Inhalt: 50X10 ml
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Gebrauchsinformationen zum Megalac Almasilat Suspension, 50X10 ml
Megalac Almasilat Suspension
Megalac Almasilat ist ein Mittel zur Bindung überschüssiger Magensäure, bekannt als Antazidum. Es wird zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen eingesetzt, bei denen die Magensäure gebunden werden soll. Dazu gehören Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre sowie Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden. Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.
Wirkstoffe und Inhaltsstoffe
Der Wirkstoff in Megalac Almasilat ist Almasilat. Jeder Beutel (10 ml) enthält 1,0 g Almasilat, was 0,2 g Aluminiumoxid und 0,3 g Magnesiumoxid entspricht. Die Neutralisationskapazität beträgt mindestens 11 mval. Zusätzlich enthält das Produkt folgende Hilfsstoffe: Hyetellose, Povidon K25, Sorbitol, Propylenglycol, Saccharin-Natrium, gereinigtes Wasser, Karamell-Aroma und 0,025 Broteinheiten (BE) Kohlenhydrate.
Anwendungsgebiet
Megalac Almasilat wird zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen eingesetzt, bei denen die Magensäure gebunden werden soll. Dazu gehören Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre sowie Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden.
Dosierung
Die übliche Dosis beträgt viermal täglich einen Beutel (10 ml) Megalac Almasilat. Die Beutel sollten vor der Einnahme kräftig durchgeknetet werden. Die Einnahme sollte unverdünnt 1 bis 2 Stunden nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen erfolgen. Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere sowie dem Verlauf der Erkrankung. Bleiben die Beschwerden länger als zwei Wochen bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Einnahme
Megalac Almasilat ist zum Einnehmen bestimmt. Die Einnahme sollte unverdünnt 1 bis 2 Stunden nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen erfolgen.
Gegenanzeigen
Megalac Almasilat darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich gegen Almasilat oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind. Auch bei einer erniedrigten Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphatämie) sollte das Arzneimittel nicht verwendet werden. Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren sollten Megalac Almasilat nicht anwenden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Patientenhinweise
Besondere Vorsicht ist bei länger anhaltenden und wiederkehrenden Magenbeschwerden erforderlich, da diese Zeichen einer ernsthaften Erkrankung sein können. Eine Behandlung mit Megalac Almasilat sollte ohne ärztliche Untersuchung nicht länger als 14 Tage dauern. Bei Auftreten von Teerstuhl, Blutbeimengungen im Stuhl oder Erbrechen von Blut sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Bei langfristigem Gebrauch sind regelmäßige Kontrollen der Aluminiumserumspiegel erforderlich, die 40 µg/l nicht überschreiten sollten. Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und chronischer Einnahme hoher Dosen sollten Vorsicht walten lassen, um Vergiftungen zu vermeiden.
Schwangerschaft
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme von aluminiumhaltigen Antacida während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden. Megalac Almasilat sollte in der Schwangerschaft nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden. Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über, ein Risiko für das Neugeborene ist jedoch nicht anzunehmen, da nur sehr geringe Mengen aufgenommen werden.
Hinweise
Dieses Arzneimittel enthält 320 mg Sorbitol pro 10 ml. Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Sonstiges
Ein Teil des Aluminiums wird aufgenommen und führt zu einer Erhöhung der Konzentrationen von Aluminium im Blut und zu einer Steigerung der Aluminiumausscheidung über die Nieren. Die Aluminiumwerte bleiben unterhalb des giftigen Bereichs und normalisieren sich in 3 bis 4 Tagen nach Beendigung der Einnahme des Arzneimittels. Ein kleiner Teil des Magnesiums wird aufgenommen, die Magnesiumkonzentration im Blut bleibt in der Regel durch Ausscheidung über die Nieren unverändert. Bei eingeschränkter Nierenfunktion und langfristiger Einnahme hoher Mengen kann es zu einem Magnesiumüberschuss bis hin zur Magnesiumvergiftung und zu einer Aluminiumeinlagerung, vor allem in das Nerven- und Knochengewebe, kommen. Bei länger anhaltenden oder häufiger wiederkehrenden Beschwerden sollte eine schwerwiegende Erkrankung wie ein Magengeschwür oder Bösartigkeit ausgeschlossen werden. Bei Magen- oder Dünndarmgeschwüren sollte eine Untersuchung auf den Erreger Helicobacter pylori gemacht werden, um im positiven Fall eine dementsprechende Behandlung durchzuführen.
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