
Megalac Almasilat mint Suspension, 20X10 ml
Megalac Almasilat mint Suspension, 20X10 ml
Hersteller: HERMES Arzneimittel GmbH
PZN: 04745783
Darreichung: Suspension
Inhalt: 20X10 ml
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Gebrauchsinformationen zum Megalac Almasilat mint Suspension, 20X10 ml
Anwendungsgebiet
Dieses Arzneimittel dient der Bindung von überschüssiger Magensäure und wird zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen eingesetzt, bei denen eine Neutralisation der Magensäure erforderlich ist. Dazu gehören Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre sowie Sodbrennen und andere säurebedingte Magenbeschwerden. Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.
Wirkstoffe und Inhaltsstoffe
Die Suspension enthält 1 Gramm Almasilat, 200 Milligramm Aluminiumoxid und 300 Milligramm Magnesiumoxid pro Gramm. Zusätzlich sind folgende Hilfsstoffe enthalten: Hyetellose, Povidon K25, 1400 Milligramm Propylenglycol, Saccharin-Natriumsalz, 320 Milligramm Sorbitol, gereinigtes Wasser, 23 Milligramm Natriumionen sowie Pfefferminz-Aroma.
Gegenanzeigen
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Almasilat oder einen der sonstigen Bestandteile sind oder an einer erniedrigten Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphatämie) leiden. Es sollte nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Dosierung
Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau wie beschrieben oder nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Die übliche Dosis beträgt viermal täglich 10 Milliliter, was einem Beutel entspricht. Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere der Erkrankung. Bleiben die Beschwerden länger als zwei Wochen bestehen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Bei Überdosierung kann es zu Veränderungen des Stuhlverhaltens kommen, jedoch sind therapeutische Maßnahmen in der Regel nicht erforderlich. Vergessen Sie nicht, die doppelte Menge einzunehmen, wenn Sie eine Einnahme vergessen haben. Brechen Sie die Einnahme nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.
Einnahme
Das Arzneimittel ist zum Einnehmen bestimmt. Es sollte unverdünnt 1 bis 2 Stunden nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen eingenommen werden.
Patientenhinweise
Länger anhaltende und wiederkehrende Magenbeschwerden können auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen. Eine Behandlung ohne ärztliche Untersuchung sollte nicht länger als 14 Tage dauern. Bei Auftreten von Teerstuhl, Blutbeimengungen im Stuhl oder Erbrechen von Blut sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Bei langfristiger Einnahme sind regelmäßige Kontrollen der Aluminiumserumspiegel erforderlich. Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten hohe Dosen vermeiden, um Vergiftungen zu verhindern. Bei längerer Einnahme hoher Dosen und phosphatarmer Diät kann es zu einer Phosphatverarmung kommen.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme von aluminiumhaltigen Antacida während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden. Das Arzneimittel soll in der Schwangerschaft nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden. Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über, jedoch ist ein Risiko für das Neugeborene nicht anzunehmen.
Hinweise
Ein Teil des Aluminiums wird aufgenommen und führt zu einer Erhöhung der Konzentrationen von Aluminium im Blut und zu einer Steigerung der Aluminiumausscheidung über die Nieren. Die Aluminiumwerte bleiben unterhalb des giftigen Bereichs und normalisieren sich in 3-4 Tagen nach Beendigung der Einnahme des Arzneimittels. Ein kleiner Teil des Magnesiums wird aufgenommen. Die Magnesiumkonzentration im Blut bleibt in der Regel durch Ausscheidung über die Nieren unverändert. Bei eingeschränkter Nierenfunktion und langfristiger Einnahme hoher Mengen kann es zu einem Magnesiumüberschuss bis hin zur Magnesiumvergiftung und zu einer Aluminiumeinlagerung, vor allem in das Nerven- und Knochengewebe kommen. Die Aluminiumwerte sollten bei langfristigem Gebrauch regelmäßig kontrolliert werden und 40g/l nicht überschreiten. Dies gilt insbesondere bei bestehender verminderter Nierenfunktion. Bei länger anhaltenden oder/und in häufigeren Abständen wiederkehrenden Beschwerden sollte eine schwerwiegende Erkrankung wie ein Magengeschwür oder Bösartigkeit ausgeschlossen werden. Bei Magen- oder Dünndarmgeschwüren sollte eine Untersuchung auf einen bestimmten Erreger (Helicobacter pylori) gemacht werden, um im positiven Fall eine dementsprechende Behandlung dagegen durchzuführen.
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