
Helixor A Ampullen 0,1 mg (8 stk)
Helixor A Ampullen 0,1 mg (8 stk)
Hersteller: HELIXOR Heilmittel GmbH
PZN: 04848520
Darreichung: Ampullen
Inhalt: 8 St
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Gebrauchsinformationen zum Helixor A Ampullen 0,1 mg (8 stk)
Helixor® A 0,1 mg
Wirkstoff: Auszug aus frischem Tannenmistelkraut-Extrakt (1:20) Viscum album ssp. abietis; Auszugsmittel: Wasser für Injektionszwecke, Natriumchlorid (99,91:0,09).
Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.
Die Heilkraft der Mistel
Die Misteltherapie kann Ihre onkologische Behandlung unterstützen und die Lebensqualität verbessern. Sie eignet sich zur Linderung von Nebenwirkungen einer klassischen Krebstherapie, wie anhaltender Erschöpfung, zur Stärkung der Abwehrkräfte, zur Regulierung von Schlaf und Appetit sowie zur Normalisierung des Wärmeempfindens.
Die Wirkung der Misteltherapie beruht auf den besonderen Eigenschaften der Weißbeerigen Mistel, die über 1.000 Inhaltsstoffe besitzt. Diese vielschichtige Zusammensetzung unterstützt aktiv den Körper und hilft, mehr Kraft und Lebensqualität zu erfahren. Die Misteltherapie ist zu jedem Zeitpunkt der Krebserkrankung durchführbar und kann vor, während und nach der Standardtherapie angewendet werden.
Durchführung der Misteltherapie
Eine Misteltherapie wird individuell angepasst und erfordert ärztliche Begleitung. Der behandelnde Arzt prüft die Eignung, wählt die passende Mistelsorte aus und erklärt die Anwendung. Die Therapie kann dann selbstständig zu Hause durchgeführt werden.
Bei der ersten Anwendung wird der Mistelextrakt unter die Haut (subkutan) gespritzt, am besten in eine Hautfalte am Bauch oder Oberschenkel. In der Regel erfolgen pro Woche drei Injektionen. Eine langfristige Anwendung über mehrere Monate ist empfehlenswert, wobei nach der Eingewöhnungszeit mehrwöchige Pausen eingelegt werden können.
Reaktionen des Körpers auf die Misteltherapie
Auf eine Misteltherapie kann der Körper mit geröteten Einstichstellen, teils mit Schwellung oder Juckreiz, sowie einer leichten Erhöhung der Körpertemperatur reagieren. Diese Lokalreaktionen sind unbedenklich und zeigen die Aktivität des Immunsystems. Bei Fieber über 38 Grad Celsius oder starken Rötungen an der Einstichstelle sollte die nächste Dosis nicht gespritzt werden. Bei allergischen Reaktionen wie Nesselausschlag, Schwellungen im Gesichtsbereich oder Atemnot sollte ein Arzt konsultiert werden.
Kostenübernahme durch Krankenkassen
In palliativer Situation oder zur Abschwächung starker Nebenwirkungen der Chemotherapie können gesetzliche Krankenkassen die Kosten für die Misteltherapie übernehmen. Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung auf Kassenrezept.
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