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-28% Eudorlin extra Ibuprofen Schmerztabletten, 10 St

Eudorlin extra Ibuprofen Schmerztabletten, 10 St

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Hersteller: BERLIN-CHEMIE AG

PZN: 06158883

Darreichung: Filmtabletten

Inhalt: 10 St

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Gebrauchsinformationen zum Eudorlin extra Ibuprofen Schmerztabletten, 10 St

EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten

EUDORLIN® Extra enthält den bewährten Wirkstoff Ibuprofen und ist ein vielseitiges Schmerzmittel zur Linderung verschiedener Schmerzarten wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen. Zudem hilft es bei Fieber. Das Produkt wirkt schnell, schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend. Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.

Anwendungsgebiet

Dieses Arzneimittel ist ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Mittel mit fiebersenkenden Eigenschaften. Es wird zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber eingesetzt.

Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten

Jede Tablette enthält 400 mg Ibuprofen als Wirkstoff. Die sonstigen Bestandteile sind Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid, Carboxymethylstärke-Natrium Typ A, Magnesiumstearat (pflanzlich), Hypromellose, Macrogol 4000, Povidon K30 und Titandioxid.

Gegenanzeigen

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile sind. Auch bei allergischen Reaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern in der Vergangenheit, wie Atemnot, Asthmaanfällen, Schwellung der Nasenschleimhaut oder Hautreaktionen, sollte das Mittel nicht verwendet werden. Weiterhin darf es nicht bei ungeklärten Blutbildungsstörungen, bestehenden oder wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren oder -Blutungen, Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbruch in der Vorgeschichte, Hirnblutungen oder anderen aktiven Blutungen, schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen, schwerer Herzschwäche oder in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft eingenommen werden. Kinder unter 6 Jahren oder mit einem Körpergewicht unter 20 kg dürfen die Schmerztabletten nicht erhalten, da die enthaltene Dosis in der Regel nicht geeignet ist.

Dosierung

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben oder nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Die empfohlene Dosis hängt vom Körpergewicht ab:

Kinder von 6-9 Jahren (20-29 kg): Als Einzeldosis ½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen), die Tagesgesamtdosis beträgt bis 1½ Filmtabletten (entsprechend bis 600 mg Ibuprofen).

Kinder von 10-12 Jahren (30-39 kg): Als Einzeldosis ½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen), die Tagesgesamtdosis beträgt bis 2 Filmtabletten (entsprechend bis 800 mg Ibuprofen).

Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene (ab 40 kg): Als Einzeldosis ½ -1 Filmtablette (entsprechend 200 - 400 mg Ibuprofen), die Tagesgesamtdosis beträgt bis 3 Filmtabletten (entsprechend bis 1200 mg Ibuprofen).

Warten Sie mindestens 6 Stunden zwischen den Einnahmen, wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben. Ältere Menschen und Patienten mit einem früheren Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür sollten mit der niedrigsten Dosierung beginnen. Bei leichter bis mäßiger Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion ist keine Dosisreduktion erforderlich. Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Das Arzneimittel ist nur zur Kurzzeitanwendung bestimmt. Wenden Sie es ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage bei Kindern und Jugendlichen, nicht länger als 3 Tage bei Fieber und nicht länger als 4 Tage bei Erwachsenen mit Schmerzen an. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

Einnahme

Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit, wie einem Glas Wasser, während oder nach einer Mahlzeit ein.

Patientenhinweise

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird. Fragen Sie vor der Einnahme einen Arzt um Rat, wenn Sie eine der genannten Erkrankungen aufweisen.

Eine gleichzeitige Anwendung mit anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern sollte vermieden werden. Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.

Entzündungshemmende Mittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer. Sprechen Sie Ihre Behandlung vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine Herzerkrankung, Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.

Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung berichtet. Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte dieses Arzneimittel abgesetzt und umgehend ein Arzt konsultiert werden.

Dieses Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden, insbesondere bei bestimmten Autoimmunerkrankungen. Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei Magen-Darm-Störungen, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion, direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen und bei Allergien.

Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme dieses Arzneimittels müssen Sie die Einnahme sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen.

Ibuprofen kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofenhaltigen Arzneimitteln kann die gerinnungshemmende Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicylsäure beeinträchtigt sein. Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung oder zur Senkung des Blutzuckers einnehmen, sollten vorsichtshalber Kontrollen der Blutgerinnung bzw. der Blutzuckerwerte erfolgen.

Bei länger dauernder Gabe des Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich. Bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.

Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.

Während einer Windpockeninfektion sollte eine Anwendung dieses Arzneimittels vermieden werden. Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.

Da bei der Anwendung dieses Arzneimittels in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke um Rat.

In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Ibuprofen nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft darf das Arzneimittel wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel kann die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel.

Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich. Wird eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.

Hinweise

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Sonstiges

Für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren ist das Arzneimittel wegen des zu hohen Wirkstoffgehaltes nicht geeignet. Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Mengen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Bei stärkeren Schmerzen im Oberbauch, bei Blut im Stuhl oder bei Erbrechen von Blut muss das Arzneimittel sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Bei Sehstörungen ist umgehend ein Arzt zu informieren, und das Arzneimittel darf nicht mehr eingenommen werden. Wenn während der Anwendung des Arzneimittels Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

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