
Godamed 500 (100 stk)
Godamed 500 (100 stk)
Hersteller: Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH
PZN: 07300604
Darreichung: Tabletten
Inhalt: 100 St
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Gebrauchsinformationen zum Godamed 500 (100 stk)
Beschreibung
Dieses Arzneimittel wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend und entzündungshemmend. Es gehört zur Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika und Analgetika. Das Präparat wird bei leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen, sowie bei Fieber eingesetzt. Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.
Wirkstoffe und Inhaltsstoffe
Jede Tablette enthält 500 Milligramm Acetylsalicylsäure und 250 Milligramm Glycin. Zusätzlich sind folgende Hilfsstoffe enthalten: Cellulosepulver, Maisstärke, Saccharin-Natriumsalz, Aromastoffe (natürlich und naturidentisch) sowie eine Gesamtmenge von 1 Millimol Natriumionen.
Gegenanzeigen
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure, Glycin, andere Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile sind. Auch bei Überempfindlichkeit gegen bestimmte Schmerz- oder Entzündungsmittel, akuten Magen- und Darmgeschwüren, krankhafter Blutungsneigung, Leber- und Nierenversagen, schwerer Herzmuskelschwäche oder der gleichzeitigen Einnahme von 15 Milligramm oder mehr Methotrexat pro Woche ist die Einnahme verboten. Zudem sollte das Medikament in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
Dosierung
Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau wie beschrieben oder nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Die übliche Dosis für Kinder ab 12 Jahren beträgt bis zu 3 Tabletten täglich, für Jugendliche und Erwachsene 3 bis 6 Tabletten täglich. Die Einzeldosis kann bei Bedarf in Abständen von 4 bis 8 Stunden bis zu 3 Mal täglich eingenommen werden, ohne die Tagesgesamtdosis zu überschreiten. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Tage einnehmen.
Bei einer Überdosierung können Symptome wie Ohrensausen, Hörstörungen, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel auftreten. In diesem Fall sollten Sie sofort Ihren Arzt kontaktieren. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie bei der nächsten Einnahme nicht mehr als die übliche empfohlene Menge ein und setzen Sie die Einnahme wie vorgeschrieben fort.
Einnahme
Die Tabletten können mit oder ohne Flüssigkeit eingenommen oder gelutscht werden. Es wird empfohlen, sie nicht auf nüchternen Magen einzunehmen.
Patientenhinweise
Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie überempfindlich gegen andere Schmerzmittel, Allergien, Asthma, Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronische Atemwegserkrankungen haben. Auch bei gleichzeitiger Einnahme von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln, Magen- oder Darmgeschwüren in der Vorgeschichte, eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion oder vor Operationen sollte Vorsicht geboten sein.
Acetylsalicylsäure kann das Risiko von Nierenfunktionsstörungen und akutem Nierenversagen erhöhen. Bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel kann es zu einem beschleunigten Abbau der roten Blutkörperchen oder einer bestimmten Form von Blutarmut kommen.
Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten notwendigen Zeitraum angewendet wird. Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme führen und damit eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können. Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen sollte das Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden. Lang anhaltendes Erbrechen kann ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit, die sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkehrstüchtigkeit und dem Bedienen von Maschinen erforderlich.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel dürfen Sie das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie das Präparat wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind vor und während der Geburt nicht anwenden.
Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis ist eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich. Bei längerer Anwendung oder Einnahme höherer Dosen sollten Sie abstillen.
Dieses Medikament kann die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Medikamentes umkehrbar.
Hinweise
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben.
Sonstiges
Acetylsalicylsäure-haltige Arzneimittel sollen bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens eines Reye-Syndroms nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung können die Leberwerte ansteigen. Bei Leber- oder Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis vermindert oder die Einnahmeabstände verlängert werden.
Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen. Bei häufiger und längerer Anwendung kann es in seltenen Fällen zu Magengeschwüren und schweren Magenblutungen kommen, die zu einer schweren Blutarmut führen können. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl sollte sofort der Arzt benachrichtigt werden.
Schwindel und Ohrenklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Symptome einer Überdosierung sein. Bei chronischer Einnahme von Acetylsalicylsäure können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme und damit wiederum zum Unterhalten der Kopfschmerzen führen können. Bei Einnahme vor operativen Einfgriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren. Wenn während der Anwendung von Acetylsalicylsäure Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, wird empfohlen, unverzüglich den Arzt aufzusuchen.
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