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Naratriptan beta bei Migräne 2,5 mg Filmtabletten, 2 St

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Hersteller: betapharm Arzneimittel GmbH

PZN: 16006134

Darreichung: Filmtabletten

Inhalt: 2 St

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Verfügbarkeit: Auf Lager

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Gebrauchsinformationen zum Naratriptan beta bei Migräne 2,5 mg Filmtabletten, 2 St

Anwendungsgebiet

Das Arzneimittel ist ein selektiver Serotonin-(5-HT1)-Rezeptoragonist und wird zur akuten Behandlung von Migräneanfällen mit und ohne Aura bei Patienten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren eingesetzt. Es ist nur für Personen geeignet, die sicher wissen, dass sie unter Migräne leiden. Typische Migränesymptome umfassen einseitige, hämmernde Kopfschmerzen, Übelkeit, sowie Empfindlichkeit gegen Licht und Geräusche.

Migränesymptome können durch eine vorübergehende Erweiterung der Blutgefäße im Kopf verursacht werden. Naratriptan vermindert diese Erweiterung, wodurch die Kopfschmerzen gelindert werden und andere Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit abklingen.

Die Sicherheit und Wirksamkeit des Arzneimittels zur Behandlung von Aurasymptomen, die vor dem Einsetzen der Kopfschmerzen auftreten, wurde bisher nicht nachgewiesen.

Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.

Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten

Das Arzneimittel enthält 2,77 mg Naratriptanhydrochlorid, was 2,5 mg Naratriptan entspricht. Zusätzlich sind folgende Hilfsstoffe enthalten: mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Eisen(III)-hydroxid-oxid x-Wasser, Indigocarmin-Aluminiumsalz, Lactose, Macrogol 3350, Magnesiumstearat, Poly(vinylalkohol), Talkum, Titandioxid und Natriumionen.

Gegenanzeigen

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Naratriptan oder einen der sonstigen Bestandteile sind. Es ist nicht zur Vorbeugung von Migräneattacken geeignet und darf nicht von Personen unter 18 Jahren oder über 65 Jahren verwendet werden.

Weitere Gegenanzeigen umfassen Herzprobleme wie Angina pectoris, Herzinfarkt, ischämische Herzkrankheit, Verkrampfungen der Herzkranzgefäße, periphere Gefäßerkrankungen, Schlaganfall, Mini-Schlaganfall, Bluthochdruck, Nieren- oder Lebererkrankungen, Durchblutungsstörungen der Beine sowie seltene Migräneformen wie hemiplegische, basilare oder ophthalmoplegische Migräne.

Das Arzneimittel darf nicht gleichzeitig mit Medikamenten angewendet werden, die Ergotamin, Ergotaminderivate, Methysergid oder andere Triptane enthalten.

Dosierung

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau wie in der Packungsbeilage beschrieben oder nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Es sollte beim ersten Auftreten von Migränekopfschmerzen angewendet werden, jedoch nur, wenn Sie sicher wissen, dass es sich um Migräne handelt.

Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren sollten eine Filmtablette, entsprechend 2,5 mg Naratriptan, so früh wie möglich nach den ersten Anzeichen des Migränekopfschmerzes einnehmen. Die Tabletten sind auch bei späterer Anwendung während des Migräneanfalls wirksam.

Wenn nach der ersten Tablette eine Besserung eintritt, die Symptome aber wiederkehren, kann eine zweite Tablette eingenommen werden, jedoch frühestens vier Stunden nach der ersten. Insgesamt dürfen nicht mehr als zwei Tabletten innerhalb von 24 Stunden oder für denselben Migräneanfall eingenommen werden.

Wenn die erste Dosis keine Besserung bringt, sollte für denselben Anfall keine zweite Dosis eingenommen werden. Bei nachfolgenden Anfällen kann das Arzneimittel wieder angewendet werden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn sich durch die Einnahme keine Besserung ergibt.

Nach der Einnahme des Arzneimittels sollten mindestens 24 Stunden vergehen, bevor ein Ergotamin-haltiges Präparat oder ein anderer 5-HT1-Rezeptoragonist verabreicht wird. Umgekehrt sollten mindestens 24 Stunden zwischen der Anwendung eines Ergotamin-haltigen Präparates und der Einnahme dieses Arzneimittels liegen.

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sowie bei Erwachsenen über 65 Jahren ist kontraindiziert.

Bei einer Überdosierung sollten Sie sich umgehend an Ihren Arzt wenden und die Packung sowie die Gebrauchsinformation mitnehmen.

Einnahme

Die Tabletten sollten unzerkaut mit Wasser geschluckt werden.

Patientenhinweise

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Ihre Kopfschmerzen länger als 24 Stunden anhalten, häufiger auftreten, Sie sich zwischen den Anfällen nicht vollständig erholen, Sie über 50 Jahre alt sind und diese Art von Kopfschmerz zum ersten Mal auftritt, sich Ihre Migräneattacken verstärken oder häufiger auftreten, oder wenn Ihre Migräne von Symptomen wie einseitiger Schwäche des Körpers, doppeltem Sehen, schwerfälligen Bewegungen, Tinnitus, Bewusstseinsstörungen oder anfallsartigen Bewegungen begleitet wird.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Präparat einnehmen, wenn drei oder mehr der folgenden Punkte auf Sie zutreffen: Sie sind männlich und über 40 Jahre alt oder eine Frau nach den Wechseljahren, Sie haben starkes Übergewicht, Sie rauchen regelmäßig oder wenden nikotinhaltige Präparate zur Raucherentwöhnung an, Sie sind Diabetiker(in), Sie haben einen hohen Cholesterinspiegel oder in Ihrer näheren Verwandtschaft gab es Herzerkrankungen vor dem 60. Lebensjahr.

Migränepatienten haben ein erhöhtes Risiko für bestimmte Gefäßerkrankungen des Gehirns wie Schlaganfall oder transiente ischämische Attacken.

Nach der Einnahme des Arzneimittels können Symptome wie Kribbeln, Hitze- oder Schweregefühl, Druck- und Engegefühl oder Schmerzen in unterschiedlichen Körperteilen einschließlich Brustkorb, Hals und Nacken auftreten. Sollten diese Symptome länger als zwei Stunden andauern oder besonders intensiv sein, muss sofort eine ärztliche Untersuchung durchgeführt werden. Weitere Tabletten dürfen nur mit ärztlicher Erlaubnis eingenommen werden.

Frauen mit Migräne, die gleichzeitig kombinierte orale Kontrazeptiva anwenden, haben ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Wenn Sie orale Kontrazeptiva einnehmen und Sie erst kürzlich erstmals Migränesymptome entwickelt haben oder sich Ihre Migränesymptome verschlechtert haben, oder wenn Sie Migräne mit Aura haben, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen.

Bei übermäßiger Anwendung von Naratriptan kann es zu chronischen, täglich auftretenden Kopfschmerzen oder einer Verstärkung der Kopfschmerzen kommen, welche möglicherweise das Absetzen des Arzneimittels erfordern.

Das Präparat darf nicht angewendet werden, wenn Sie jünger als 18 Jahre oder älter als 65 Jahre sind.

Sowohl die Migräne selbst als auch die Anwendung des Arzneimittels können Müdigkeit hervorrufen. Wenn Sie davon betroffen sind, führen Sie kein Kraftfahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen.

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Es gibt bisher nur begrenzte Informationen zur Sicherheit des Arzneimittels bei schwangeren Frauen, wenngleich es bisher keine Anzeichen eines erhöhten Risikos für Geburtsfehler gibt. Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise empfehlen, das Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht einzunehmen.

Sie dürfen Ihren Säugling bis 24 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels nicht stillen. Wenn Sie während dieser Zeit Milch abpumpen, verwerfen Sie diese und geben Sie sie nicht Ihrem Säugling.

Hinweise

Enthält Lactose. Nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

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