DICLOFENAC AL Schmerzgel, 50 g
DICLOFENAC AL Schmerzgel, 50 g
Hersteller: ALIUD Pharma GmbH
PZN: 16400718
Darreichung: Gel
Inhalt: 50 g
Bonuspunkte 44
Verfügbarkeit: Auf Lager
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Gebrauchsinformationen zum DICLOFENAC AL Schmerzgel, 50 g
Beschwerden des Bewegungsapparats
Der Bewegungs- und Stützapparat ist ein komplexes Organsystem des menschlichen Körpers. Er sichert die Körpergestalt und -haltung und ermöglicht uns Bewegungen sowie die Fortbewegung. Der Bewegungsapparat setzt sich aus aktiven und passiven Bestandteilen zusammen. Der aktive Bewegungsapparat besteht vordergründig aus der Skelettmuskulatur und ihren Hilfsorganen, wie Faszien und Sehnen. Der passive Bewegungsapparat, auch Stützapparat genannt, beschreibt das Skelett und seine verschiedenen Anteile, wie Knochen, Knorpel und Gelenke.
Ursachen von Schmerzen innerhalb des Bewegungsapparats können sowohl Erkrankungen als auch akute Verletzungen oder Fehlbelastungen sein. Oftmals lassen sich in diesem Zusammenhang Verletzungen und Entzündungen als Schmerzursache nicht genau voneinander abgrenzen. Vor allem Verstauchungen, Zerrungen und Prellungen entstehen häufig infolge von (Sport-)Unfällen. Der Lumbago, auch bekannt als Hexenschuss, zeichnet sich durch eine Muskelverhärtung nach ruckartiger Bewegung, zu hoher Belastung oder Stress aus. Insbesondere Gelenkschmerzen werden häufig von einer Schwellung des betroffenen Gelenkes begleitet, was die Beweglichkeit enorm einschränkt.
Verletzungen durch stumpfe Traumen
Verstauchungen, Zerrungen oder Prellungen entstehen häufig als Folge von Verletzungen durch Sportunfälle. Während bei einer Verstauchung das betroffene Gelenk über seinen natürlichen Radius hinaus verdreht wird, entstehen Zerrungen durch eine Überdehnung der Muskulatur. Prellungen hingegen entwickeln sich durch ein stumpfes Trauma und sind geschlossene Verletzungen, bei denen Einblutung in das umliegende Gewebe entstehen.
Bei diesen akuten Verletzungen hilft die PECH-Regel, Schmerzen und Schwellungen zu verringern: Pause, Eis, Compression und Hochlagern.
In Bewegung bleiben: 5 Schritte nach akuten Verletzungen
1. Zum richtigen Zeitpunkt starten: Wichtig ist, Geduld zu bewahren. Der Körper benötigt Zeit zum Heilen. Besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin den Beginn für ein leichtes Aufbautraining.
2. Leicht aufbauen: Schalten Sie einen großen Gang zurück. Sie können Ihren Bewegungsplan am besten in kleinen Schritten erhöhen.
3. Ihre Ziele überdenken: Überfordern Sie sich und Ihren Körper nicht, sondern passen Sie Ihre Ziele vor der Verletzung der aktuellen Situation an. Dann erhalten Sie sich auch den Spaß an der Bewegung.
4. Lehren aus der Verletzung ziehen: Möglicherweise zeigen sich durch Ihre Verletzung Ihre Schwachstellen. Während der Verletzungspause ergibt sich die Möglichkeit, aktuelle Bewegungseinheiten zu überdenken oder neue einzubinden.
5. Das Basisprogramm einbauen - dazu zählen: Täglich, idealerweise morgens, 5 bis 10 Minuten Dehnübungen, 1 bis 2 Mal wöchentlich muskuläre Schwachstellen mit Zirkeltraining ausgleichen und verspannten Muskelgruppen eine Massage gönnen, z. B. abends oder nach dem Training.
Hilfe bei akuten Muskelschmerzen
Diclofenac AL Schmerzgel enthält den Wirkstoff Diclofenac, der zur Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika/Analgetika (NSAIDs) zählt. Durch die Hemmung der Prostaglandinsynthese durch Cyclooxygenasen 2 (COX-2) reduziert Diclofenac entzündlich bedingte Schmerzen und Schwellungen. Nach topischer Anwendung wird der Wirkstoff gut in die subkutanen Schichten der Haut aufgenommen. Hierbei erreichen nur sehr geringe Mengen die Blutbahn, was den Organismus entlastet.
Anwendungsgebiet
Diclofenac AL Schmerzgel wird zur lokalen Anwendung bei leichten bis mäßig starken, akuten Muskelschmerzen und Schmerzen infolge von Verstauchungen, Zerrungen und Prellungen angewendet. Es kann bei Erwachsenen und zur Kurzzeitbehandlung von Jugendlichen ab 14 Jahren verwendet werden.
Wirkungsweise
Diclofenac AL Schmerzgel enthält den Wirkstoff Diclofenac, der zur Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika/Analgetika (NSAIDs) zählt. Durch die Hemmung der Prostaglandinsynthese durch Cyclooxygenasen 2 (COX-2) reduziert Diclofenac entzündlich bedingte Schmerzen und Schwellungen. Nach topischer Anwendung wird der Wirkstoff gut in die subkutanen Schichten der Haut aufgenommen. Hierbei erreichen nur sehr geringe Mengen die Blutbahn, was den Organismus entlastet.
Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten
Diclofenac AL Schmerzgel enthält: 1 g Gel enthält 10 mg Diclofenac-Natrium. Die sonstigen Bestandteile sind: Propylenglycol, mittelkettige Triglyceride, Carbomer 980, Hyetellose, Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E 216), Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E 218), Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts), gereinigtes Wasser.
Gegenanzeigen
Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einen der oben genannten Inhaltsstoffe sollte das Produkt nicht angewendet werden.
Dosierung
Diclofenac AL Schmerzgel wird je nach Bedarf 3- bis 4-mal täglich dünn auf die betroffene Körperpartie aufgetragen und leicht eingerieben. Eine kirsch- bis walnussgroße Menge, entsprechend 2 - 4 g Gel (20 - 40 mg Diclofenac-Natrium) ist je nach betroffener Körperstelle erforderlich. Die maximale Tagesgesamtdosis beträgt 16 g Gel. Diclofenac AL Schmerzgel darf nur auf intakter Haut angewendet werden. Hautwunden, offene Verletzungen, Augen und Schleimhäute dürfen nicht mit dem Schmerzgel in Berührung kommen. Waschen Sie sich nach dem Auftragen die Hände, es sei denn, diese sind die zu behandelnde Stelle. Sollten sich nach 3 - 5 Tagen die Beschwerden nicht gebessert haben oder sich verschlechtern, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Hinweis: Diclofenac AL Schmerzgel darf nicht im letzten Drittel der Schwangerschaft und von Kindern oder Jugendlichen unter 14 Jahren angewendet werden. Die behandelten Hautpartien sollten nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt werden.
Tipp: Sie können die behandelte Körperpartie mit einem luftdurchlässigen Verband schützen.
Einnahme
Tragen Sie das Schmerzgel je nach Bedarf 3- bis 4-mal täglich dünn auf die betroffenen Körperpartien auf und reiben es leicht ein. Waschen Sie nach der Anwendung die Hände, es sei denn, diese sind die zu behandelnde Stelle.
Patientenhinweise
Wenn Sie das Schmerzgel großflächig auf die Haut auftragen und über einen längeren Zeitraum anwenden, ist das Auftreten von systemischen Nebenwirkungen nicht auszuschließen. Wenn Sie an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen, chronischen bronchienverengenden Atemwegserkrankungen, chronischen Atemwegsinfektionen oder an Überempfindlichkeit gegen andere Schmerz- und Rheumamittel leiden, sind Sie bei der Anwendung des Schmerzgels durch Asthmaanfälle, örtliche Haut- oder Schleimhautschwellung oder Nesselsucht eher gefährdet als andere Patienten. In solchen Fällen dürfen Sie das Schmerzgel nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen und direkter ärztlicher Kontrolle anwenden. Das gleiche gilt, wenn Sie auch gegen andere Stoffe allergisch reagieren.
Dieses Arzneimittel ist zur äußerlichen Anwendung auf der Haut bestimmt. Es darf nur auf gesunde Haut aufgetragen werden, nicht auf offene Hautwunden oder offene Verletzungen. Schleimhäute oder Augen dürfen nicht mit dem Schmerzgel in Berührung kommen. Brechen Sie die Behandlung ab, wenn nach der Anwendung des Schmerzgels ein Hautausschlag auftritt. Mit dem Schmerzgel behandelte Hautpartien sollten nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Bei Anwendung des Schmerzgels auf der Haut können Sie einen durchlässigen Verband benutzen. Verwenden Sie keinen luftdichten Okklusivverband.
Kinder: Es sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um zu verhindern, dass Kinder eingeriebene Hautpartien berühren.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen: Das Arzneimittel hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft: Im letzten Schwangerschaftsdrittel dürfen Sie das Schmerzgel nicht anwenden, da es das ungeborene Kind schädigen oder zu Komplikationen bei der Geburt führen könnte. Während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft sollten Sie das Schmerzgel nur anwenden, wenn es unbedingt notwendig ist und Ihr Arzt es Ihnen empfohlen hat. Wenn Sie während dieses Zeitraums eine Behandlung benötigen, sollte die niedrigste Dosis für möglichst kurze Zeit verwendet werden. Orale Darreichungsformen von Diclofenac können bei Ihrem ungeborenen Kind Nebenwirkungen verursachen. Es ist nicht bekannt, ob für das Schmerzgel das gleiche Risiko besteht, wenn es auf der Haut angewendet wird.
Stillzeit: Diclofenac geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Das Schmerzgel sollte während der Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Hierbei sollte das Arzneimittel nicht auf die Brust stillender Mütter und nicht auf andere große Hautbereiche oder über einen längeren Zeitraum aufgetragen werden.
Hinweise
Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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