
Pangrol 25000 Hartkapseln mit magensaftresistent überzogene Pell., 50 St
Pangrol 25000 Hartkapseln mit magensaftresistent überzogene Pell., 50 St
Hersteller: BERLIN-CHEMIE AG
PZN: 04810664
Darreichung: Kps. magensaftres. Pellets
Inhalt: 50 St
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Gebrauchsinformationen zum Pangrol 25000 Hartkapseln mit magensaftresistent überzogene Pell., 50 St
Beschreibung
Pangrol ist ein Arzneimittel, das Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse von Schweinen enthält. Diese Enzyme, auch Pankreas-Pulver oder Pankreatin genannt, unterstützen die Verdauung bei Menschen mit einer verminderten oder fehlenden Funktion der Bauchspeicheldrüse. Das Präparat ist rezeptfrei erhältlich.
Anwendung
Pangrol wird zur Behandlung von Verdauungsstörungen eingesetzt, die durch eine unzureichende Funktion der Bauchspeicheldrüse verursacht werden. Die Dosierung richtet sich nach dem Schweregrad der Verdauungsstörung. Allgemein wird eine Dosis von 20.000 bis 40.000 FIP Lipase pro Mahlzeit empfohlen. Eine Kapsel Pangrol 25.000 entspricht dieser empfohlenen Dosis.
Wirkstoffe und Inhaltsstoffe
Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält Pankreaspulver vom Schwein mit einer Lipaseaktivität von 25.000 FIP, Amylaseaktivität von 22.500 FIP und Proteaseaktivität von 1.250 FIP. Zusätzlich enthält das Präparat folgende Hilfsstoffe: hydriertes Rizinusöl, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Croscarmellose Natrium, mikrokristalline Cellulose, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer, Talkum, Triethylcitrat, Simeticonemulsion, Macrogolstearat, Macrogol, Xanthangummi, Triglyceride, Benzoesäure, Glycerin, Natriumchlorid, Octamethylcyclotetrasiloxan, Sorbinsäure, Schwefelsäure, gereinigtes Wasser, Eisen-III-oxid, Eisen-III-hydroxid-oxid, Indigocarmin, Chinolingelb, Titandioxid und Gelatine.
Gegenanzeigen
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Pankreas-Pulver, Schweinefleisch oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Auch bei akuter Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder einem akuten Schub einer chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse während der voll ausgeprägten Erkrankungsphase sollte das Präparat nicht verwendet werden.
Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Die empfohlene Dosis beträgt 1 Kapsel pro Mahlzeit. Die Dosierung kann je nach Schweregrad der Verdauungsstörung variieren. Eine Erhöhung der Dosis sollte nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Die tägliche Enzymdosis von 15.000 bis 20.000 Einheiten Lipase pro Kilogramm Körpergewicht sollte nicht überschritten werden. Bei Kindern sollte die Dosierung vom Arzt bestimmt werden.
Die Dauer der Anwendung richtet sich nach dem Krankheitsverlauf und wird vom Arzt bestimmt. Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Bei einer Überdosierung sollten Sie viel Wasser trinken und sich an Ihren Arzt oder Apotheker wenden. Wenn Sie die Einnahme vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, sondern fahren Sie mit der Behandlung wie empfohlen fort. Ein Abbruch der Einnahme kann dazu führen, dass Ihre Beschwerden zurückkehren.
Einnahme
Nehmen Sie die Kapsel als Ganzes unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein, vorzugsweise zur Mitte der Mahlzeit. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die Kapsel im Ganzen zu schlucken, können Sie diese vorsichtig öffnen und den Inhalt mit etwas Flüssigkeit sofort und ohne zu kauen herunterschlucken. Achten Sie darauf, die Kapseln oder ihren Inhalt nicht zu zerdrücken oder zu zerkauen, da das Arzneimittel sonst an Wirkung verliert und die enthaltenen Enzyme die Schleimhaut schädigen können.
Patientenhinweise
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, insbesondere wenn Sie an Mukoviszidose leiden und hohe Dosen einnehmen. Bei allergischen Reaktionen beenden Sie die Behandlung und sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Das Arzneimittel hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung aller Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen mit einer Anwendung des Arzneimittels bei schwangeren Frauen vor. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, sollten Sie das Arzneimittel nicht einnehmen, es sei denn, Ihr behandelnder Arzt hält die Einnahme für unbedingt erforderlich.
Hinweise
Es ist darauf zu achten, das Präparat unzerkaut zu schlucken, da es aktive Enzyme enthält, die bei der Freisetzung in der Mundhöhle zu Schleimhautschädigungen führen können. Die Resorption von Folsäure kann durch die Einnahme vermindert werden, so dass eine zusätzliche Folsäurezufuhr erforderlich sein kann. Die Wirkung blutzuckersenkender Wirkstoffe kann durch die gleichzeitige Einnahme herabgesetzt werden. Allergische Reaktionen sind möglich und erfordern das Absetzen des Präparats. Bei Patienten mit Mukoviszidose kann eine erhöhte Harnsäureausscheidung im Urin auftreten.
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