Ibuprofen AbZ 400 mg akut Filmtabletten, 10 St
Ibuprofen AbZ 400 mg akut Filmtabletten, 10 St
Hersteller: AbZ Pharma GmbH
PZN: 11722831
Darreichung: Filmtabletten
Inhalt: 10 St
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Gebrauchsinformationen zum Ibuprofen AbZ 400 mg akut Filmtabletten, 10 St
Ibuprofen AbZ 400 mg akut Filmtabletten - Bei Schmerzen, Entzündungen und Fieber
Ibuprofen AbZ 400 mg akut bietet wirksame Unterstützung bei akuten Schmerzen. Ob Kopfschmerzen, Zahnschmerzen oder Regelschmerzen - solche Beschwerden können uns im Alltag stark beeinträchtigen. Auch während der Erkältungszeit, wenn Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen hinzukommen, kann dieses Mittel helfen. Der Wirkstoff Ibuprofen wirkt nicht nur schmerzlindernd und fiebersenkend, sondern auch entzündungshemmend. Das bedeutet, dass Ibuprofen nicht nur die Symptome bekämpft, sondern auch die Ursache von Schmerzen, die durch Entzündungen verursacht werden. Mit einer Wirkstärke von 400 mg Ibuprofen pro Filmtablette können Schmerzen, Fieber und Entzündungen effektiv gelindert werden.
Ibuprofen AbZ 400 mg akut ist vielseitig einsetzbar. Neben der Schmerzlinderung kann der Wirkstoff Ibuprofen auch bei Entzündungen und verletzungsbedingten Schwellungen helfen. Ibuprofen verhindert die Bildung von Botenstoffen, die Entzündungen, Schmerzen und Fieber auslösen. Daher eignet sich das Mittel auch zur Behandlung von Sportverletzungen, um Schmerzen zu lindern und entzündete Muskeln und Gelenke zu beruhigen. Ibuprofen AbZ 400 mg akut ist gut verträglich und für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren in der entsprechenden Dosierung geeignet.
Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.
Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten
Jede Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen als Wirkstoff. Zusätzlich enthält das Arzneimittel folgende Hilfsstoffe: Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, Macrogol 8000, vorverkleisterte Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid, Stearinsäure und Titandioxid.
Anwendungsgebiete
Ibuprofen AbZ 400 mg akut wird angewendet bei leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen sowie bei Fieber. Das Arzneimittel ist ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Mittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
Gegenanzeigen
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Auch bei bestimmten Vorerkrankungen oder in speziellen Lebenssituationen, wie zum Beispiel im letzten Drittel der Schwangerschaft, sollte das Mittel nicht angewendet werden. Weitere Gegenanzeigen umfassen ungeklärte Blutbildungsstörungen, bestehende oder wiederholt aufgetretene Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre oder Blutungen, Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbrüche in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR), Hirnblutungen oder andere aktive Blutungen, schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen, schwere Herzschwäche (Herzinsuffizienz) sowie bei Kindern unter 20 kg (6 Jahren).
Dosierung
Die empfohlene Dosis beträgt:
Für Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren (20-29 kg): ½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) bis maximal 1½ Filmtabletten (entsprechend bis 600 mg Ibuprofen).
Für Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren (30-39 kg): ½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) bis maximal 2 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen).
Für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene (über 40 kg): ½ bis 1 Filmtablette (entsprechend 200-400 mg Ibuprofen) bis maximal 3 Filmtabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen).
Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme. Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein. Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, das Arzneimittel während der Mahlzeiten einzunehmen.
Wenn bei Erwachsenen die Einnahme dieses Arzneimittels länger als 3 Tage im Fall von Fieber und länger als 4 Tage im Fall von Schmerzen erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Bei Kindern und Jugendlichen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, wenn die Einnahme für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder sich die Symptome verschlimmern.
Nebenwirkungen können minimiert werden, indem die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
Einnahme
Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein. Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, dieses Arzneimittel während der Mahlzeiten einzunehmen.
Patientenhinweise
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Nebenwirkungen können minimiert werden, indem die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten Zeitraum angewendet wird.
Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet. Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte das Arzneimittel abgesetzt und umgehend der Arzt aufgesucht werden.
Dieses Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen oder bestimmten Autoimmunerkrankungen.
Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei eingeschränkter Nierenfunktion, Leberfunktionsstörungen, direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen sowie bei Allergien, chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme des Arzneimittels muss die Therapie abgebrochen werden.
Ibuprofen kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.
Bei länger dauernder Gabe dieses Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
Bei Einnahme dieses Arzneimittels vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden und die Behandlung abgebrochen werden.
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
Bei Anwendung von NSAR können durch gleichzeitigen Genuss von Alkohol, Wirkstoff-bedingte Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Gastrointestinaltrakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verstärkt werden.
Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.
Da bei der Anwendung des Arzneimittels in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke um Rat.
Wird während einer Anwendung dieses Arzneimittels eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf dieses Arzneimittels wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.
Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.
Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel.
Hinweise
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Das Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.
Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
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