Ibuprofen AbZ 400 mg akut Filmtabletten, 20 St
Ibuprofen AbZ 400 mg akut Filmtabletten, 20 St
Hersteller: AbZ Pharma GmbH
PZN: 11722825
Darreichung: Filmtabletten
Inhalt: 20 St
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Gebrauchsinformationen zum Ibuprofen AbZ 400 mg akut Filmtabletten, 20 St
Anwendung
Ibuprofen AbZ 400 mg akut ist ein bewährtes Mittel zur Linderung von akuten Schmerzen. Ob Kopfschmerzen, Zahnschmerzen oder Regelschmerzen - diese Beschwerden können uns im Alltag stark beeinträchtigen. Auch bei Erkältungen, die oft von Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen begleitet werden, kann dieses Arzneimittel helfen. Der Wirkstoff Ibuprofen wirkt nicht nur schmerzlindernd und fiebersenkend, sondern auch entzündungshemmend. Das bedeutet, dass Ibuprofen nicht nur die Symptome bekämpft, sondern auch die Ursache der Schmerzen, wenn diese durch Entzündungen verursacht werden. Ibuprofen AbZ 400 mg akut von AbZ-Pharma enthält 400 mg Ibuprofen pro Tablette und ist somit eine starke und zuverlässige Option zur Schmerzlinderung.
Der Wirkstoff Ibuprofen ist auch bei Sportverletzungen und entzündungsbedingten Schmerzen wirksam. Er verhindert die Bildung von Botenstoffen, die Entzündungen, Schmerz und Fieber auslösen. Dadurch eignet sich Ibuprofen AbZ 400 mg akut auch zur Beruhigung entzündeter Muskeln und Gelenke. Dieses Arzneimittel ist gut verträglich und für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren in der entsprechenden Dosierung geeignet.
Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten
Jede Filmtablette enthält 400 mg des Wirkstoffs Ibuprofen. Zusätzlich enthält das Arzneimittel folgende Hilfsstoffe: Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, Macrogol 8000, vorverkleisterte Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid, Stearinsäure und Titandioxid.
Gegenanzeigen
Ibuprofen AbZ 400 mg akut darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Auch bei bestimmten Vorerkrankungen oder in speziellen Lebenssituationen sollte das Arzneimittel nicht angewendet werden. Dazu gehören unter anderem Asthmaanfälle, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, ungeklärte Blutbildungsstörungen, bestehende oder wiederholt aufgetretene Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre oder Blutungen, Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbruch in der Vorgeschichte, Hirnblutungen oder andere aktive Blutungen, schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen, schwere Herzschwäche, das letzte Drittel der Schwangerschaft und Kinder unter 20 kg (6 Jahren).
Dosierung
Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau wie beschrieben oder nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Die empfohlene Dosis beträgt:
Für Kinder zwischen 6 und 9 Jahren (20-29 kg): ½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) bis maximal 1½ Filmtabletten (entsprechend 600 mg Ibuprofen) pro Tag.
Für Kinder zwischen 10 und 12 Jahren (30-39 kg): ½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) bis maximal 2 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen) pro Tag.
Für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene (über 40 kg): ½ bis 1 Filmtablette (entsprechend 200-400 mg Ibuprofen) bis maximal 3 Filmtabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen) pro Tag.
Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme. Bei Erwachsenen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, wenn die Einnahme länger als 3 Tage bei Fieber oder länger als 4 Tage bei Schmerzen erforderlich ist. Bei Kindern und Jugendlichen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, wenn die Einnahme länger als 3 Tage erforderlich ist oder sich die Symptome verschlimmern.
Nebenwirkungen können minimiert werden, indem die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird. Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.
Einnahme
Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein. Dies fördert den Wirkungseintritt. Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, das Arzneimittel während der Mahlzeiten einzunehmen.
Patientenhinweise
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Nebenwirkungen können minimiert werden, indem die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
Eine gleichzeitige Anwendung dieses Arzneimittels mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern sollte vermieden werden. Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet. Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte das Arzneimittel abgesetzt und umgehend der Arzt aufgesucht werden.
Dieses Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen oder bestimmten Autoimmunerkrankungen. Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei eingeschränkter Nierenfunktion, Leberfunktionsstörungen, direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen und bei Allergien.
Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme des Arzneimittels muss die Therapie abgebrochen werden.
Ibuprofen kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen-haltigen Arzneimitteln kann die gerinnungshemmende Wirkung niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure beeinträchtigt sein. Bei länger dauernder Gabe dieses Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
Bei Anwendung von NSAR können durch gleichzeitigen Genuss von Alkohol, Wirkstoff-bedingte Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Gastrointestinaltrakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verstärkt werden.
Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen. Bitte beachten Sie die Hinweise unter Kategorie „Kontraindikationen".
Da bei der Anwendung des Arzneimittels in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke um Rat.
Wird während einer Anwendung dieses Arzneimittels eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf dieses Arzneimittels wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.
Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.
Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel.
Hinweise
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
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