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Abnobaviscum Quercus 0,02 Mg Ampullen (21 stk)

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Hersteller: ABNOBA GmbH

PZN: 05962732

Darreichung: Ampullen

Inhalt: 21 St

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Gebrauchsinformationen zum Abnobaviscum Quercus 0,02 Mg Ampullen (21 stk)

Anwendungsgebiet

Dieses anthroposophische Arzneimittel wird zur ergänzenden Behandlung von Geschwulstkrankheiten eingesetzt. Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis dient es dazu, bei Erwachsenen die Form- und Integrationskräfte zu aktivieren, um verselbständigte Wachstumsprozesse aufzulösen und wieder in den Körper zu integrieren. Dies kann bei verschiedenen Arten von Geschwulstkrankheiten hilfreich sein, einschließlich:

Bösartige Geschwulstkrankheiten, auch wenn sie mit Störungen der blutbildenden Organe einhergehen.

Gutartige Geschwulstkrankheiten.

Vorbeugung gegen Rückfälle nach Geschwulstoperationen (Rezidivprophylaxe).

Vorstufen bestimmter Krebserkrankungen (definierte Präkanzerosen).

Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten

Dieses Präparat enthält folgende Wirk- und Hilfsstoffe:

0,015 mg Eichenmistelkraut Presssaft.

0,02 mg Mistelkraut.

Viscum album (hom./anthr.).

Ascorbinsäure als Hilfstoff.

Dinatrium hydrogenphosphat 2-Wasser als Hilfstoff.

Natrium dihydrogenphosphat 1-Wasser als Hilfstoff.

Wasser, für Injektionszwecke als Hilfstoff.

Gegenanzeigen

Das Präparat darf nicht angewendet werden bei bekannten Allergien auf Mistelzubereitungen. Bei akut entzündlichen oder hoch fieberhaften Erkrankungen (Körpertemperatur über 38°C) sollte die Behandlung erst nach Abklingen des Fiebers oder der Entzündung begonnen oder fortgesetzt werden. Ebenfalls nicht anwendbar ist es bei chronisch granulomatösen Erkrankungen, stark ausgeprägten Autoimmunerkrankungen unter immunsuppressiver Therapie sowie bei Schilddrüsenüberfunktion mit Herzrasen.

Dosierung

Die Dosierung erfolgt individuell nach Anweisung des Arztes und richtet sich nach der Reaktionslage des Patienten. Für dieses Produkt ist kein Rezept erforderlich.

Einleitungsphase: Die Behandlung beginnt in der Regel mit einer Stärke von 0,02 mg, dreimal wöchentlich. Anschließend wird die Dosis schrittweise erhöht, bis die optimale Konzentration erreicht ist. Die Potenzstufen D 10 - D 30 werden nach individueller Indikationsstellung angewendet.

Erhaltungsphase: Die individuelle Dosis kann bereits bei der Stärke 0,02 mg vorliegen. Andernfalls wird die Konzentration stufenweise auf 0,2 mg, 2 mg und 20 mg erhöht, jeweils mit 2-3 Injektionen pro Woche. Bei starken Reaktionen kann die Dosis reduziert oder auf eine niedrigere Potenzstufe gewechselt werden. Die optimale Dosis sollte in Abständen von 3-6 Monaten überprüft werden.

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion: Es gibt keine spezifischen Dosierungsempfehlungen für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion. Bisherige Erfahrungen haben keine Notwendigkeit einer Dosisanpassung erkennen lassen.

Dauer der Anwendung: Die Dauer der Behandlung ist nicht begrenzt und wird vom Arzt festgelegt. Sie richtet sich nach dem individuellen Risiko für ein Tumorrezidiv und dem Befinden des Patienten. Die Therapie kann mehrere Jahre dauern, wobei Pausen in zunehmender Länge eingelegt werden können.

Anwendungsfehler: Bei einer Überdosierung können Reaktionen auftreten, wie sie unter Nebenwirkungen beschrieben sind. Die nächste Injektion sollte dann erst nach Abklingen dieser Symptome und in reduzierter Dosierung erfolgen. Wenn eine Anwendung vergessen wurde, sollte der normale Therapieplan fortgesetzt werden. Bei einem Abbruch der Therapie muss bei Neubeginn wieder mit der niedrigen Anfangsdosierung begonnen werden.

Einnahme

Die subkutane Injektion sollte möglichst in Tumor- oder Metastasennähe erfolgen, ansonsten an wechselnden Körperstellen. Nicht in entzündete Hautbereiche oder Bestrahlungsfelder injizieren. Die Injektionstechnik sollte von einer erfahrenen Person erlernt werden. Ampullen sind unmittelbar nach dem Öffnen zu injizieren und dürfen nicht für spätere Injektionen verwendet werden.

Für die Potenzstufen D 10, D 20 und D 30 kann in besonderen Fällen die erforderliche Dosis einer Infusionslösung zugemischt und langsam intravenös infundiert werden. Die Infusionsdauer sollte für 250 ml mindestens 90 Minuten dauern. Dosierung und Häufigkeit werden individuell vom Arzt festgelegt.

Patientenhinweise

Besondere Vorsicht ist bei der Dosissteigerung erforderlich, um allergoide Reaktionen zu vermeiden. Nach Therapiepausen kann die Reaktionsbereitschaft verändert sein, sodass eine niedrigere Anfangsdosis erforderlich sein kann. Bei primären Hirn- und Rückenmarkstumoren oder Hirnmetastasen mit Gefahr einer Hirndruckerhöhung sollte das Präparat nur auf ausdrückliche ärztliche Verordnung angewendet werden. Vor der Injektion sollte die Ampulle kurz in der Hand erwärmt werden.

Es ist nicht bekannt, ob das Präparat die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinflusst. Falls jedoch Symptome wie Fieber auftreten, die mit der Anwendung des Präparates zusammenhängen, sollte bis zum Abklingen dieser Symptome nicht aktiv am Straßenverkehr teilgenommen oder Maschinen bedient werden.

Schwangerschaft

Für dieses Präparat liegen keine Daten über exponierte Schwangere vor. Tierexperimentelle Studien lassen keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen, jedoch fehlen hinreichende Studien zu den Auswirkungen auf Geburt und nachgeburtliche Entwicklung. Bei der Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit ist Vorsicht geboten und eine Rücksprache mit dem Arzt erforderlich.

Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

ABNOBAVISCUM Quercus 0,02 mg Ampullen. Registriertes homöopathisches Arzneimittel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

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